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22/05/2026
21/05/2026
21/05/2026

Spannender Besuch auf dem Flugplatz Neuhardenberg: Unternehmerinnen und Unternehmer aus Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt des Hanse Clubs waren heute zu Gast auf dem traditionsreichen Areal des Flugplatz Neuhardenberg.

Geschäftsführer Uwe Hädicke gab spannende Einblicke in die bewegte Geschichte des Standortes sowie in die Zukunftsperspektiven rund um Luftfahrt, Innovation, Wirtschaft und moderne Mobilität.

Neben der Besichtigung des Flugplatzes konnten die Gäste die neuesten Tesla-Modelle hautnah erleben und erkunden. Ein besonderes Highlight waren die Rundflüge mit den beiden Fliegerclubs, die faszinierende Eindrücke aus der Luft über das Oderland ermöglichten.

Auch das engagierte Team des Flugplatzmuseums begeisterte mit interessanten Einblicken in die inzwischen 92-jährige Geschichte des Airports – von der historischen Entwicklung bis hin zur heutigen Bedeutung als Wirtschafts- und Innovationsstandort in Ostbrandenburg.

Vielen Dank an alle Gäste, Partner und Unterstützer für den inspirierenden Austausch und den gelungenen Tag auf dem Flugplatz Neuhardenberg! ✈️🚗☀️

20/05/2026

Karl Dedecius: Der Übersetzer als Brückenbauer

Heute erinnern wir an den 105. Geburtstag von Karl Dedecius. Er galt als bedeutendster Übersetzer und Vermittler polnischer Literatur in Deutschland sowie als Gründer des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt und des großen editorischen Projekts „Polnische Bibliothek“. Wie kaum ein anderer prägte er nach dem Zweiten Weltkrieg den deutsch-polnischen kulturellen Dialog und machte Generationen deutscher Leserinnen und Leser mit der Literatur, Geschichte und geistigen Welt Polens vertraut. Er übersetzte Werke von Zbigniew Herbert, Wisława Szymborska, Czesław Miłosz, Tadeusz Różewicz und vielen anderen.

Karl Dedecius wurde 1921 in Łódź geboren – einer Stadt, die damals von kultureller Vielfalt, Mehrsprachigkeit und dem Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften geprägt war. Als Sohn deutscher Eltern wuchs er in einem polnischen Umfeld auf, sprach Deutsch und Polnisch selbstverständlich nebeneinander und besuchte ein polnisches Gymnasium. Früh lernte er, zwischen verschiedenen kulturellen Perspektiven zu leben. Diese Erfahrung wurde zum Fundament seines späteren Wirkens.

Der Zweite Weltkrieg bedeutete für ihn einen tiefen Einschnitt. Dedecius wurde zur Wehrmacht eingezogen, kämpfte in Stalingrad, wurde schwer verwundet und verbrachte viele Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Gerade die Erfahrung von Krieg, Gewalt und ideologischer Zerstörung machte kulturelle Verständigung für ihn zu einer existenziellen Aufgabe.

Nach seiner Rückkehr lebte Dedecius zunächst in Weimar und später in Westdeutschland. Er arbeitete bei einer Versicherung und übersetzte polnische Literatur zunächst nebenberuflich. Was als persönliche Leidenschaft begann, entwickelte sich bald zu einer kulturellen Aufgabe von historischer Bedeutung. In einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen Polen und Deutschland im Schatten von Krieg, Gewalt und tiefem Misstrauen standen, machte Karl Dedecius die Stimmen polnischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Deutschland bekannt.

Für Generationen deutscher Leserinnen und Leser wurde er zur wichtigsten Stimme der polnischen Literatur. Seine Übersetzungen waren weit mehr als sprachliche Übertragungen – sie waren Einladungen zum Verstehen. Dedecius war überzeugt, dass Literatur Menschen näherbringen kann, gerade dort, wo Politik und Geschichte tiefe Gräben hinterlassen haben.

1980 gründete er das Deutsche Polen-Institut in Darmstadt und schuf damit einen dauerhaften Ort des deutsch-polnischen Dialogs. Gleichzeitig arbeitete er unermüdlich an seinem großen editorischen Projekt weiter: der „Polnischen Bibliothek“, die zentrale Werke der polnischen Literatur im deutschen Sprachraum zugänglich machte. Sein Ziel war es stets, die Vielfalt der polnischen Kultur sichtbar zu machen und stereotype Bilder zu überwinden.

Karl Dedecius erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie hohe polnische und deutsche Ehrungen. Seine vielleicht größte Leistung bestand jedoch darin, nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts neues Vertrauen zwischen Menschen geschaffen zu haben. Er verstand Übersetzung nicht nur als sprachliche Arbeit, sondern als kulturelle Verantwortung.

Heute erinnern wir uns an Karl Dedecius als Humanisten, Europäer und Brückenbauer. Sein Werk zeigt, wie wichtig kultureller Austausch für eine offene Gesellschaft ist. Es erinnert daran, dass Verständigung nicht abstrakt entsteht, sondern durch Sprache, Literatur und die Bereitschaft, dem Anderen zuzuhören.

19/05/2026
04/05/2026
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01/05/2026

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30/04/2026

25. Viadrina-Preis I 25. Nagroda Viadriny für I dla STEFFEN MÖLLER

🇩🇪 Die Viadrina zeichnet den Autor, Schauspieler und Kabarettisten für seinen besonderen Beitrag zur deutsch-polnischen Verständigung aus. Die Laudatio hält Schriftsteller Radek Knapp. Freut euch auf die Preisverleihung mit anschließender Kabarettshow und Umtrunk. Auch das studentische Theaterfestival Unithea wird geehrt – mit dem Förderpreis.

📅 21. Mai | ⏱️ 16 Uhr
📍 Kleist Forum, Frankfurt (Oder)
🎟️ Eintritt frei
👉 Jetzt anmelden: europa-uni.de/viadrinapreis

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🇵🇱 Viadrina uhonoruje autora, aktora i artystę kabaretowego za szczególny wkład w polsko-niemieckie porozumienie. Laudację wygłosi pisarz Radek Knapp. Zapraszamy na uroczystość wręczenia Nagrody, po której odbędzie się występ kabaretowy laureata i poczęstunek. Studencki festiwal teatralny Unithea otrzyma Nagrodę Towarzyszącą.

📅 21 maja | 🕓 godz. 16:00
📍 Kleist Forum, Frankfurt nad Odrą
🎟️ Wstęp wolny
👉 Zarejestruj się teraz: www.europa-uni.de/nagrodaviadriny

29/04/2026
28/04/2026

📚Spotkanie w Bibliotece Raczyńskich

Już 6 maja 2026 r. zapraszamy na spotkanie z dr Małgorzatą Bukiel wokół książki „Teren nieznany, kraj niewielki. Dyskurs(y) o Ziemi Lubuskiej 1945–1999”. Publikacja pokazuje, jak po 1945 roku tworzono narracje o regionie oraz jak historia splatała się z polityką i budowaniem tożsamości.

Uczestnicy wydarzenia będą mieli okazję poznać odpowiedź na pytanie: czym właściwie jest Ziemia Lubuska - regionem historycznym, projektem administracyjnym czy wytworem powojennych opowieści?

W rozmowie udział wezmą:
🔹dr Małgorzata Bukiel
🔹dr Bogumił Rudawski

📍Biblioteka Raczyńskich, Poznań
🗓️6 maja 2026 r.
⏰18:00

Do zobaczenia!👋

06/01/2026

👑👑👑 Czy Święto Trzech Króli w Niemczech różni się czymś od tego w Polsce?
To co jest wspólnego, to trzy inicjały C+M+B, pochodzące od łacińskiego zapisu "Christus mansionem benedicat" (Niech Chrystus błogosławi temu domowi), które zapisuje się nad drzwiami domu, podobnie jak w Polsce.
W okolicach 6 stycznia do niemieckich domów mogą za to zapukać kolędnicy, dzieci przebrane za trzech króli, zbierające datki na cele charytatywne.

Fot.©️picture alliance

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Biuro W Gorzowie, "Watral" Ulica Kombatantów 34, Biuro 201
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Telefon

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