16/03/2026
Wie lässt sich die dringend notwendige Korridorsanierung bei der Deutschen Bahn im täglichen Güterzugverkehr bewältigen? Was sind die Folgen in der Praxis? 🚆
Matthias Prochazka, Leiter Schienenverkehre der ARS Altmann AG, hat dazu in einer Diskussionsrunde mit klaren Aussagen Position bezogen.
„Es wird in das Schienennetz investiert, allerdings ist die Ausführung aus unserer Sicht nicht optimal. Das gilt aktuell im besonderen Maß. Bisher zeigte sich bei jeder Korridorsanierung, dass nicht alles – wie angekündigt – umgesetzt wurde. Das betrifft in Teilen auch die Modernisierung der Signaltechnik“, sagte Matthias Prochazka auf der Frühjahrstagung von Landesverband Bayerischer Spediteure, BGL Bayern (Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen), Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen und Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen in München.
„Klar ist: Die Korridorsanierung stellt uns zwar vor immense Herausforderungen, doch wissen wir damit umzugehen. Dabei kommt uns das über Jahre gesammelte operative Know-how ebenso zugute wie das Engagement und die große Lösungskompetenz unserer Mitarbeitenden“, erklärte Matthias Prochazka.
Er warnte zugleich: „Die Sperrzeiten werden erneut länger sein als angekündigt.“ Das habe dann auch einen Effekt auf die Kosten. Um eine weitere Steigerung zu vermeiden, plädiert er für eine präzise Kommunikation und „belastbare Zeitpläne“.
Im Gespräch bleiben und auf die Situation im Güterverkehr aufmerksam machen: Darauf zielte die Paneldiskussion ab, die neben der Korridorsanierung bei der Deutschen Bahn auch die Baumaßnahmen auf den Autobahnen thematisierte.
Die Frühjahrstagung, an der auch ARS-Vorstandsmitglied Melanie Pflaumer, Chief People and Services Officer, teilnahm, brachte unsere Unternehmensgruppe mit vielen Playern aus Transport und Logistik vor Ort in Kontakt – Danke für den Dialog und die Einladung! 👏
Foto: Astrid Schmidhuber