24/09/2026
Ich stand immer da nur rum. Seit Jahren in derselben Flurecke, gleiches Licht, gleiche Aussicht, alles wie immer.
Und dann auf einmal stehen zwei fremde Männer in unserem Flur.
Erste Reaktion, ganz ehrlich? Panik.
Sie sagen, dass sie von J. und G. Adrian sind und packten dabei die Schutzleisten für die Türkanten aus. Damit ich mir angeblich nicht weh tu. Sie haben mich vorsichtig hochgehoben und auf einen Rollwagen gestellt. Anschließend schieben sie mich einfach so aus der Wohnungstür direkt ins Treppenhaus. Bitte lasst mich nicht die Treppen runterfallen!
Aber die Jungs von J. und G. Adrian hatten alles im Griff. Erst ging es im Aufzug nach unten (Fahrstuhl fahren als Baum ist echt eine Erfahrung!), dann gab es eine Brise frische Wiesbadener Luft.
Und dann dieser Moment, wo sie mich in den LKW stellen. Zwischen Kartons, Regalen und einer Stehlampe, die genauso verwirrt aussah wie ich.
Aber weißt du was? Sie haben mich festgezurrt, gepolstert, sogar mit einem extra Tuch geschützt, als wäre ich das teuerste Stück im ganzen Umzug.
Und dann eine Stunde später brachten sie mich genauso vorsichtig in die neue Wohnung.
So steh ich hier immer noch, keine Blätter verloren, kein Ast angeknackst. Und es fühlt sich schon wieder wie zuhause an.
Manchmal braucht ein Neuanfang einfach nur die richtigen Hände, die einen tragen. 😉
Was war das Empfindlichste, das du je bei einem Umzug transportiert habt? Schreibt es mir in die Kommentare!