Im 1888 erbauten Backsteingebäude mit dem regional typischen Sandsteinsockel befanden sich einst eine Bahnhofsgaststätte, der Fahrkartenschalter im Wartesaal sowie Dienst-, Stellwerks- und Wohnräume der Eisenbahn. Nun soll es wieder zu einem Ort der Begegnung werden wie es Bahnhöfe von jeher sind. Die Herrichtung des Gebäudes erfolgt mit Bedacht und behutsam. Für alle Modernisierungsschritte gilt der Grundsatz, so wenig wie möglich am denkmalgeschützten Bestand zu verändern. Die bauliche Umsetzung erfolgt mit Handwerksunternehmen aus der Gegend, lieben helfenden Händen und viel eigener Tatkraft. Seit Sommer 2023 sind im Obergeschoss drei stilvolle Ferienzimmer in Betrieb mit Salon als Gemeinschaftsraum für alle zum gemeinsam kochen und verweilen. Sieben Personen finden im Einzelzimmer, Doppelzimmer und der Suite einen Schlafplatz. Im Erdgeschoss ist eine Künstlerin mit ihrem Atelier in die ehemaligen Diensträume der Bahn eingezogen. Der alte Wartesaal mit wunderschönem schwarz-weiß-farbigem Ornamentfußboden wurde in seinem Originalzustand hergerichtet und kann als Seminar-/Workshop-Raum oder für Filmdrehs oder Fotoshootings gesondert gemietet werden. Die alte Bahnhofsgaststätte wartet hingegen noch auf einen Pächter, der ihr Goldgrubenpotenzial direkt am Unstrutradweg ebenso sieht wie ich und es mit kulinarisch-kulturellen Angeboten zu heben wagt.