02/07/2025
Verehrte Fliegerkameradinnen und -kameraden,
wie Sie aus den Medien entnommen haben und es auch am eigenen Leib verspüren können, ist die aktuelle und die für die nächsten Tage prognostizierte Wettersituation eine große Herausforderung. Insbesondere ist die Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz aktuell auf Stufe 4 und wird in Bälde auf Stufe 5 (die höchste Stufe) hochgesetzt werden. Aus diesem Grund bittet der Präsident des Luftsportverbands Rheinland-Pfalz, Ernst Eymann, die Pilotinnen und Piloten, bei der Ausübung des Luftsports, bei Schul-, Trainings-, Überland- und Übungsflügen ein besonderes Augenmerk auf die Waldflächen in Rheinland-Pfalz zu haben. Die Früherkennung von Waldbränden ist dabei insbesondere in großen Waldgebieten mit wenig Infrastruktur wichtig. Der Pfälzerwald oder auch die großen Waldgebiete in Hunsrück, Eifel und Westerwald haben die Problematik, dass die genaue Information über den Brandherd extrem wichtig zur Bekämpfung ist. Bei zum Teil kilometerlangen Anfahrten müssen die Löscheinheiten auf dem kürzesten Weg zum Brandherd fahren können. Hierzu müssen die Zuwege vorab mitgeteilt werden. Zirkaangaben wie „da hinten im Wald brennts“ lassen sich auch mit moderner Drohnentechnik nur schwer exakt zuordnen - vor allem kostet es wertvolle Zeit. Den Piloten wird empfohlen, den Stand des Brandherds unter Einhaltung der erforderlichen Sicherheit zu überfliegen und den aktuellen Standort via „WhatsApp“ oder direkt über die „NORA Notruf-App“ zu speichern oder mit dem Smartphone ein Bild der Koordinaten zu machen und die Information dann möglichst schnell an die lokale Feuerwehr oder unter der Nummer 112 weiter zu geben. Mit dieser Aktion leistet der Luftsport einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zum Abwenden von wirtschaftlichem Schaden, der durch Wald- und Flächenbrände jedes Jahr entsteht.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Eymann
Präsident, Luftsportverband Rheinland-Pfalz e.V. .