13/08/2026
Antons erster Monat in Neuseeland✨:
Hey!
Erst einmal stand da Abschied nehmen in Deutschland an, von meinen Freunden und von meiner Familie. Das ist mir keineswegs leicht gefallen, und im Moment spüre ich ab und zu schon noch ein wenig Heimweh, was mir aber zeigt, wie gut es mir in Deutschland bei meiner Familie und meinen Freunden geht.
Begonnen hat mein Abenteuer in Neuseeland natürlich mit der Reise dorthin. In Singapur hatten wir 16h Aufenthalt und konnten eine Stadtrundfahrt machen und den Flughafen erkunden. Nach 36 Stunden Reisen sind wir dann auch irgendwann in Auckland gelandet und blieben dort 3 Tage für die Welcome Days.
Am Samstag ging’s dann für jeden auch schon weiter in die Gastfamilien. Ich bin jetzt Christchurch, hier gehe ich jetzt für die nächsten neun Monate in die Schule.
Einem wurde sehr häufig gesagt, dass die ersten Wochen die härtesten sind, da im Grunde wirklich alles neu ist, muss man sich überall erst einmal einfinden, Freunde finden und sich einen Alltag aufbauen. Da ich einerseits schon noch ab und zu an Zuhause denke und mir selbst von Anfang an Stress gemacht habe, dass ich direkt mit allem starten müsse und von Tag eins einen funktionierenden Alltag brauche, waren die ersten Tage keineswegs einfach für mich. Ich denke aber, dass alles über die Zeit recht schnell besser wird.
Ich hatte bis hier totzdem schon super viele coole Momente, habe mit neuen Freunden die Innenstadt erkundet und die Odyssey im Kino geschaut, die ersten Tage in meinen richtigen Kursen verbracht (die Schulfächer in Neuseeland sind übrigens wirklich richtig cool!), ein paar schöne Abende in meiner Gastfamilie bei Gesellschaftsspielen verbracht und natürlich die Welcome Days.
Was ich jedem empfehlen kann für die erste Zeit: sprecht mit so vielen neuen Leuten, wie es geht. Setzt euch in den Kursen am Anfang einfach immer woanders hin, die allermeisten Kiwis hier sind super aufgeschlossen und freuen sich, wenn ihr mit ihnen sprecht.
Und macht euch am Anfang nicht zu viele Gedanken, ob ein Auslandsjahr die falsche Entscheidung war. Einleben braucht Zeit, und das muss ich jetzt selber erst einmal lernen.
Anton :)