Na H türlich schön

Na H türlich schön Berichte zu meinen Entdeckungstouren in der Heimat, Tipps zum Kurzurlaub in der Region

Mein heutiger Tipp: Der  -Pfad in NienhagenHeute gibt es einen Waldspaziergang der besonderen Art: eine ca. 2,5 km lange...
24/09/2022

Mein heutiger Tipp: Der -Pfad in Nienhagen

Heute gibt es einen Waldspaziergang der besonderen Art: eine ca. 2,5 km lange Wanderung komplett barfuß durch den Wald bei Nienhagen im südlichen Landkreis .

Der Weg bietet sich gerade an einem warmen Tag an, da die Bäume vor der Hitze schützen. Gut ist es aber auch, wenn es an den Tagen davor ein wenig geregnet hat, damit insb. die Schlammgrube nicht nur wie kompakter Lehmboden erlebbar ist, sondern seinem Namen auch alle Ehre machen kann.

Der gesamte Weg ab dem Wanderparkplatz kann ohne Schuhe absolviert werden, zudem gibt es noch 15 Stationen, die jeweils mit einem kleinen Namensschild versehen sind und spezielle Tasterlebnisse für die Füße bereithalten (Sand, Fichtenzapfen, Rundhölzer, Holzbohnen). Mein Highlight ist der Blindgang (ein Rundlauf durch verschieden Untergründe, bei dem nur die Orientierung am Geländer die Richtung vorgibt).

An einigen Stellen sind auch große Info-Tafeln zu finden zur Nutzung des Waldes in der Vergangenheit, z.B. der Abbau von Mergel als Dünger oder die Verwendung des Bachwassers in der nahegelegenen Mühle (diese sieht man auf dem Weg auch kurz hinter dem Startpunkt).

Sofern Wald- und Wirtschaftswege oder eine Landstraße den Rundgang queren, zeigt ein Fuß-Symbol an einem Holzpfahl jeweils, wo die Strecke weitergeht. Nur ganz zum Ende, nach Station 15, wenn die Landstraße ein letztes Mal überquert werden muss, fehlt dieser Hinweis. Es geht dort jedoch nur gerade aus. An dieser Stelle (auch wenn es dort nicht steht), sollte man besser schon die Schuhe wieder anziehen oder zumindest provisorische Sandalen/Flipflops oder Clogs überziehen, da die letzten ca. 400 Meter nur noch auf einem Schotterweg ohne Ruhepausen für die Fußsohlen verläuft.

Ein kleiner Zettel am Parkplatz (Start und Ziel) im Innenteil der Info-Hütte weist auch darauf hin, diesen haben wir aber erst bei der Rückkehr gesehen und waren entsprechend ohne Schuhe die ganze Strecke gelaufen, umso erfrischender War die Erholung an der Wasserstation am kleinen Bachlauf, der am Parkplatz liegt. Hier können staubige oder dreckige Füße gewaschen und gekühlt werden.
Zwei Rastplätze (auf der Hälfte und kurz vor dem Ende) laden zu einer Rast ein. Für eine größere Stärkung kann ggf. im Ort Nienhagen im dortigen Gasthaus eingekehrt werden. Hier würde ich vorher aber prüfen, ob es geöffnet hat.

Es ist auf dem Rundweg auch möglich, eine kürzere Strecke von nur 1,1, km zu laufen, dabei kann man immerhin die Stationen Sanddüne (noch am Parkplatz), Kletterhang, Blindgang, Laubgang und Steinfplaster. An der ersten Raststelle mit Bänken führt dann eine Straße zurück ins Dorf, hier kann man die Runde also beenden und kommt wieder am Parkplatz heraus.

Mein heutiger Tipp: Das Steinbachtal bei  Eine kurze Wanderung am Steinbach (Wandersteinbach), einem Fulda-Zufluss auf s...
27/08/2022

Mein heutiger Tipp: Das Steinbachtal bei

Eine kurze Wanderung am Steinbach (Wandersteinbach), einem Fulda-Zufluss auf schmalen Pfaden und mit tollem Blick auf hohe Hànge und Schluchten. Der Weg ist mit x13 gekennzeichnet.

Als besonderes Highlight finden sich nahe der "Franzosenbrücke" im Wald die sog. "Mordsteine" die an den Überfall auf zwei Bürger Hann. Mündens im Jahre 1614 erinnern, die auf dem Weg von Kassel nach Hause im Wald erschlagen wurden.

Die Steine tragen eine Inschrift zu dem Vorfall und stellen auch einen alten Wegpunkt der damaligen Landroute zwischen Kassel und Hann. Münden (Ortsteil Bonaforth) dar, der gefährlich, aber für viele Menschen ohne Alternative war.

Die Steine Sie befinden liegen unterhalb auf einer engen Kurve der Bundesstraße 496 etwas unterhalb der Franzosenbrücke (205,4 m), die über den Bach führt. Die 1827 erbaute Brücke wurde nach Kämpfen mit Franzosen in diesem Bereich während des Siebenjährigen Krieges benannt. Zum Bau kann man einen Gedenkstein neben der Brücke finden. Dort ist auch der Rastplatz Steinbachtal mit kleiner Sitzecke. Hier kann nach dem Spaziergang gut eine Pause und ein Picknick eingeplant werden.

Da es keine direkte Bushaltestelle in der Nähe gibt, empfiehlt sich eine Anreise mit dem Auto und am Steinbachtal-Parkplatz zu parken. Von dort weist ein Schild den Weg zu den Mordsteinen und auf den X13 (Studentenpfad), nach verschlungenen 100-150 m erreicht man die beiden Steine. Da die Inschriften etwas schwer zu lesen sind, empfehle ich, diese im Internet später noch nachzulesen, da die Info-Tafel neben den Denkmälern nicht mehr da ist.

Hier schon einmal deren Inhalte:

„IOHANN KESSLER BVRGER VND KRAMER ZV MVUNDEN IST AVF SEINER HEIMREISE VON CASSELL AN DIESEN ORT VON BOSEN B[VBE]N BERAVBET VND MIT SEINEM KVNFTIGEN EIDEM GEORGEN SMALKEL ERMORDERT WORDEN AC 1614 AM 4 OT OCTOBRIS DEM GOIT GNAD“

„GEORG SCHMALKALDEN VON SALTZ IST MIT SEINEM KVNFTIGEN SCHWEIER JOHANN KESSLER VON BOSEN BVBEN VNVERSEHEN VBERFALLEN BERAVBET VND ERBARMLICH ERMORDERT WORDEN ANNO CHRISTI 1614 OCTOBRIS GOTTES GENAD BEDEN DINSTTAG ABEN ZWISCHEN 5 – V – 6 VHREN“

Wer noch weiter laufen möchte, kann der Markierung x13 folgen, das ist der Studentenpfad auf dem Abschnitt zwischen Sandershausen (dazu in bisherigen Richtung weiter gehen) und Hann. Münden (dazu bis hinter die Brücke zurück gehen). Wenn man vom Steinbachtal-Parkplatz nach dem Besuch der Steine den anderen großen Waldweg nimmt (Blankenweg), erreicht man nach 4 km den "Rinderstall", eine Waldgaststätte für eine Rast mit Einkehrmöglichkeit. Ein großes Schild weist am Anfang des Wegs, direkt neben der Brücke auch auf den "Rinderstall" hin. Wer sein Auto jedoch am Steinbachtal-Parkplatz stehen hat, sollte auch den Rückweg bedenken.

Fitness und Wandern im   / Kaufunger WaldHeute möchte ich eine kleine Rundtour in der Gemeinde Staufenberg im Landkreis ...
23/07/2022

Fitness und Wandern im / Kaufunger Wald

Heute möchte ich eine kleine Rundtour in der Gemeinde Staufenberg im Landkreis vorstellen. Auf insgesamt 65 km stehen an verschiedenen Etappen kleine Trimm-Dich-Geräte, die erst vor einigen Jahren installiert und in gutem Zustand sind. Alle 2-3 km bietet sich daher die Möglichkeit, Geschicklichkeit, Kraft oder Ausdauer zu testen. Auf der Internetseite der Gemeinde findest sich eine Karte, auf der die einzelnen Stationen zu finden sind. Es scheint auch einer der längsten Fitness-Pfade in Deutschland zu sein.

Wir haben uns heute dafür entschieden, nur einen kleinen Teil des großen Rundwegs zu laufen und dabei einen Blick auf den großen zu werfen, der als höchster Punkt im Umkreis mit 427 m aus der Landschaft ragt.
Wir starten am Ortsausgang von Landwehrhagen auf der Etappe Nr. 5 an der Fitness-Station „Barren“ und biegen hinter einem der Bauernhöfe am Rande des Dorfes auf die Route V22 (Radstrecke Landkreis Göttingen) ab, die mit einem grünen Fahrradpfeil ausgeschildert ist. Der Weg führt vorbei an einem kleinen, etwas zugewachsenen Grillplatz in einem kleinen Hain (im Lichtenhorn) und führt nach einem kurzen Anstieg zur zweiten Trimm-Dich-Aktion: einer „Street-Workout-Kombi“, die in einer kleinen Allee gut geschützt von Sonne oder Wind liegt. Sobald der Weg kurz dahinter wieder zwischen Feldern läuft bietet sich auf der Anhöhe ein schöner Blick über die Hochebene, so ist die Sicht bis zum Habichtswald möglich, sodass man den und entdecken kann. Gegenüberliegend ist der Große Staufenberg als besonderes Highlight zu bewundern. Hier ist mein Tipp, ein Fernglas mitzunehmen und sich die vegetativen Unterschiede auf dem Berg anzusehen: Die Anhöhe ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Weserbergland-Kaufunger Wald mit Wiesen, kleinen Baumgruppen sowie kleinere Bruchkanten, an denen der charakteristische Sandstein erkennbar wird.
Von dort besteht entweder die Möglichkeit, wieder Richtung Westen zu laufen und ab die Trimm-Dich Abschnitte mit der „Liegestützstation“ und dem „Bauchtrainer“ zu machen. Dafür folgt man einfach der Ausschilderung der Fahrradstrecke mit dem grünen Symbol. Die zweite Möglichkeit ist Richtung Osten zum Großen Staufenberg zu wandern. Dort warten z.B. ein „Fitness-Rack“ vor dem Ort und danach ein „Balancierbalken“. Dafür biegt man in den Weg „Vor dem Staufenberg“ ab, der kurz vor Lutterberg nach Osten abgeht. Bei beiden Varianten kann noch der Kleine Staufenberg (370 m) angesehen werden, der kurz vor der Ortschaft liegt. Eine dritte Option ist natürlich, auch den direkten Weg zurück zu laufen, denn auch dieser kurze Abschnitt macht schon gut 6 km Gesamtlänge aus. Entlang der Strecke sind auch viele verschiedene Feld- und Wiesenblumen und Wildkräuter zu entdecken, die – je nach Jahreszeit – von vielen Schmetterlingen, Hummeln oder anderen Insekten besucht werden. Hier hilft eine App, damit man auch die unbekannteren Pflanzen sicher erkennt.
Zur Stärkung kann man in Landwehrhagen oder Sichelnstein in eines der Restaurants oder ein Café einkehren. Außerdem liegen zwei Grillplätze für ein Picknick auf dem Weg (im Lichtenhorn bei und am kleinen Staufenberg bei Lutterberg). Ob diese gerade offen und gut zugänglich sind, sollte jedoch vorher geprüft werden.
Weitere Tipps:
In direkter Nachbarschaft zum Großen Staufenberg liegt auch der Steinberg, auf dem auch das Hünerfeld sowie das Mittelalterdorf Steinrode zu einem Besuch einladen.

Industriegeschichte und Entdeckungen in der Pflanzenwelt – ein Spaziergang auf den Campus Holländischer Platz in  Der Ho...
18/06/2022

Industriegeschichte und Entdeckungen in der Pflanzenwelt – ein Spaziergang auf den Campus Holländischer Platz in

Der Holländische Platz, der früher mit dem Holländischen Tor eine der Zufahrtsbereiche in die Stadt war, bietet auf kleinem Raum eine spannende Reise in die Industriegeschichte Kassels und gleichzeitig eine bunte Blumen- und Pflanzenvielfalt.
Das Areal wurde in den 1970er Jahren der Hauptstandort der Universität Kassel, blickt aber auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurück. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts lag hier der Stammsitz der Firma Henschel, die vor allem für den Bau von Lokomotiven bekannt war.
An der Universität gibt es einen „Weg der Erinnerung“ mit verschiedenen Stationen zentraler Bauten aus dieser Zeit der Firma . Anhand von Info-Tafeln kann man sich hier einen guten Überblick verschaffen, welche Funktion die Gebäude hatten. Die meisten dieser Gebäude haben auch heute noch ein „K“ und eine Zahl im Namen, dies deutet auf die ursprüngliche Benennung aus der Henschel-Zeit hin: K stand für den Firmensitz Kassel und die Nummer war eine Reihenfolge. Details zu den Stationen und der wechselvollen Geschichte finden sich dann auf den Info-Tafeln oder der Webseite des „Wegs der Erinnerung“.
Darüber hinaus lädt der Campus gerade ab Mai/Juni zu einem botanischen Ausflug ein. Viele verschiedene Blumen- und Pflanzensorten sind hier zu finden, z.B. rote, blaue und gelbe Schwertlilien, wilder Lauch mit seinen lila Blüten, Klatschmohn, etc. Hier hat das Fachgebiet Landschaftsbau, Landschaftsmanagement und Vegetationsentwicklung vor einigen Jahren eine „urbane Blumenwiese“ angelegt, die ihrem Lauf überlassen wurde und jedes Jahr von Neuem seine bunte Vielfalt zeigt. Für alle, die in Pflanzenkunde weniger fit sind, aber wissen möchten, was hier so schön blüht und gedeiht, ist hier eine App zum Erkennen der vielen verschiedenen Arten sicher eine gute Idee.

Mein heutiger Tipp: Auf dem Kasselsteig – Etappe 4 im IckelsbachtalDie kleine ca. 12 km lange Etappe geht von Fuldatal-R...
14/05/2022

Mein heutiger Tipp: Auf dem Kasselsteig – Etappe 4 im Ickelsbachtal

Die kleine ca. 12 km lange Etappe geht von Fuldatal-Rothwesten bis nach Landwehrhagen. Wir starten heute auf der Hälfte und genießen dabei insbesondere das schluchtenartige Ickelsbachtal. Ein wenig fühlt man sich an einen Ausflug in den erinnert. Die Route ist gut ausgeschildet und an den blauen Plaketten des zu erkennen.
Rund um den Ickelsberg sind Grenzsteine am Weg, die zusätzlich Orientierung für den richtigen Pfad geben. Sie dienten früher als Markierung zwischen dem Königreich Hannover und dem Kurfürstentum .
Am Ende der Strecke in lädt ein Blick von der Hochebene des Naturparks auf das eben durchwanderte Tal zu einer Verschnaufpause ein auf einer der Ruhebänke am Weg (z.B. auf dem Feldweg Hohe Schleife). Außerdem gibt es im Ort auch die Möglichkeit, in einem der Restaurants oder – je nach Jahreszeit – der Eisdiele eine Rast zu machen.

Mein heutiger Tipp: Eine kleine Pause an der Fulda – Grünanlage BleichwiesenWährend sich viele Menschen bei einer Pause ...
16/04/2022

Mein heutiger Tipp: Eine kleine Pause an der Fulda – Grünanlage Bleichwiesen

Während sich viele Menschen bei einer Pause im Grünen oder einen Besuch in der Documentastadt Plätze am entlang der Fulda suchen, möchte ich heute einen Abschnitt im südlichen Teil des Wesertors vorstellen.
Der kleine Park „Bleichwiesen“ wurde bis 2013 im Rahmen einer Städtebauförderung gestaltet und lädt zu einem Spaziergang ein. Hier befindet sich auch der .
Die Mittagspausenrunde beginne ich an der kleinen Brücke „Am Wehr“, die von der Schützenstraße in den Park führt. Dort steht direkt zu Beginn eine Info-Tafel zur Geschichte der Bleichwiesen. Hier wurde ab dem 17. Jahrhundert von mehreren Familienbetrieben Wäsche gereinigt und gebleicht. Schon vorher gab es am Flussufer der Fulda dort Ge**er, die Lederprodukte bearbeiteten.
Im Anschluss an eine Runde durch den Park überquere ich die Fulda über die große Brücke auf der Ysenburgstraße und ruhe auf einer der Bänke im Schleusenpark mit Blick auf die Fuldaschleuse aus. Danach geht es an der Elisabeth-Selbert-Promenade direkt am Wasser zur nächsten Brücke und nach deren Überquerung an der Schlagd zurück zur Schützenstraße. Hier kommen an der Weserstraße noch zwei Restaurants, die nahe der Grünanlage für eine Rast einladen, ideal zur Mittagszeit oder am Wochenende bei einem Ausflug.

Mein heutiger Tipp: Der Studentenpfad im   münden Nicht nur für Studierende lohnt sich ein Spaziergang auf dem Studenten...
20/03/2022

Mein heutiger Tipp: Der Studentenpfad im münden

Nicht nur für Studierende lohnt sich ein Spaziergang auf dem Studentenpfad zwischen Göttingen und Gießen. Für die heutige, kurze Tour, sind wir im Raum Hann. Münden auf dem ruhigen Weg gelaufen, der vor allem im Wald entlang läuft und an anderen Abschnitten direkt neben der führt.

Entlang des kleinen Wandersteinbachs führt uns unser Weg bis nach Spiekershausen in der Gemeinde Staufenberg.

Hier gibt es z.B. die denkmalgeschützte Hufetalbrücke von 1797 zu bewundern und die hohen, steilen Hänge des engen Flussbetts. Da sich hier der Studentenpfad mit dem überschneiden, erscheinen viele der großen, alten Bäume wie aus alten Sagen herrlich verwunschen. An anderen Stellen ist - mit einem kurzen Abstecher aus dem Wald auf einen der Feldwege - auch ein schöner Rundumblick über die Gegend möglich

Wir haben uns für die Richtung nach Norden entschieden, hier kann im naheliegenden Spiekershausen an der eine Pause eingelegt werden. Danach führt der Weg weiter Richtung Hann. Münden und später nach Göttingen. Sofern aber lieber als nächstes Ziel interessant ist, sollte der Weg nach Süden gewählt werden, vorbei am alten Zollhaus an der Landesgrenze zu Hessen, durch Sandershausen und dann wieder an den Flusslauf der Fulda in Kassel.

Insgesamt ist der Studentenpfad ca. 250 km lang. Wir sind im Abschnitt 2 (Kassel - Hann. Münden) gelaufen. Auch an vielen anderen Stationen der Strecke lohnt sich eine Rast, z.B. in Bad Wildungen oder am Kloster Haina. Darüber hinaus ist ebenfalls der Märchenlandweg ist eine Wanderung wert. Hier wäre die Etappe 30 mit 12,7 km zwischen Niederkaufungen und Spiekershausen der entsprechende Abschnitt.

Mein heutiger Tipp: Das Hochmoor bei Staufenberg im Kaufunger WaldHeute möchte ich einen Wandertipp im Raum   /   vorste...
13/02/2022

Mein heutiger Tipp: Das Hochmoor bei Staufenberg im Kaufunger Wald

Heute möchte ich einen Wandertipp im Raum / vorstellen. Im Kaufunger Wald liegt im Bezirk Staufenberg das Hühnerfeld. Es hat jedoch nichts mit dem Haustier zu tun, sondern geht vermutlich auf das Wort „Hüne“ für hoch, also hohes, freies Feld zurück.

Auf der Ebene mit einer hohen Niederschlagsmenge und saurem tonhaltigen Boden ist über die Zeit ein Übergangsmoor entstanden, welches in Teilen vom Landkreis in den 1960er Jahren gekauft und unter Naturschutz gestellt wurde. Hier befindet sich ein Bohlenweg, der für Wanderer ideal ist, um das Moor zu erkunden.

Das Hühnerfeld liegt zwischen Hann. Münden und dem Naturfreundehaus Steinberg auf dem Frau-Holle-Pfad X4. Ein Besuch in der malerischen und artenreichen Landschaft lohnt zu jeder Jahreszeit.

Der Rundweg um das Hochmoor ist ca. 4 km lang, der kurze Bereich des Bohlenwegs im Moor selbst ist ca. 1 km lang und gibt auch durch die Hinweistafeln einen guten Überblick der verschiedenen Pflanzenarten und zur Geschichte der Landschaft. Je nach Interesse und Startpunkt kann die Wanderung auch länger gestaltet werden.

Anfahrt:

Das Hühnerfeld ist mit dem PKW gut erreichbar, welches auf dem Wanderparkplatz „Bohlenweg“ im Norden, dem Parkplatz „Rotbach“ im Westen oder dem Parkplatz „Kleiner Steinberg“ im Süd-Osten des Naturschutzgebiets abgestellt werden kann.

Weitere Highlights:

Gleich in der Nachbarschaft lädt das Mittelalterdorf Steinrode zu Aktionen und Erkundungen ein. Es ist i.d.R. zwischen Mitte März bis Mitte Oktober sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Etwas weiter südlich im Staufenberger Ortsteil Nienhagen verspricht der Barfußpfad in der freien Natur im Frühjahr oder Sommer ein ganz besonderes Erlebnis – für die Füße und die Sinne. In Sichelnstein ist zudem die gleichnamige Burgruine einen Besuch wert.

Mein heutiger Tipp: Erholung in HitzackerWarum gearde  ?Hitzacker bietet eine gute Mischung aus Erholung, maritimem Flai...
15/01/2022

Mein heutiger Tipp: Erholung in Hitzacker

Warum gearde ?

Hitzacker bietet eine gute Mischung aus Erholung, maritimem Flair und Fachwerkkunst in kleinem Rahmen.

Mit etwas weniger als 5.000 Einwohnern liegt der Ort an der Mündung der Jeetzel in die im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Schon zur Jahrhundertwende vom 19. Ins 20. Jahrhundert war Hitzacker ein Kurort, bekannt für seine gute Luft und heilende Wasseranwendungen. Heute gibt es im Ort viele Kneippbecken und einen Barfußpfad.

Hitzacker liegt im Niedersächsiche und bietet viele Wanderwege und ein besonders Naturerlebnis am Ufer der Elbe, ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Eine Besonderheit ist der kleine , der ca. 53 Meter hoch ist und einen guten Blick über die Stadt zulässt. Hier wurde ab dem 16. Jahrhundert Wein angebaut, heute werden ca. 50 Liter im Jahr hergestellt.

Der Kernort liegt auf einer kleinen Insel, hier finden sich viele kleine Cafés und Restaurants und die schönen alten Fachwerkhäuser.

Ein weiterer Tipp: Vor einem Besuch in Hitzacker sollte auch der Kulturkalender der Stadt angeschaut werden. Gerade im Sommer gibt es zahlreiche Veranstaltungen, wie die Musikwoche und die Sommerlichen , die lohnenswert scheinen.

Mein heutiger Tipp: Kaiserlicher Flair und Fachwerkkunst in GoslarWarum gerade  ?Die Kreisstadt mit rund 50.000 Einwohne...
11/12/2021

Mein heutiger Tipp: Kaiserlicher Flair und Fachwerkkunst in Goslar

Warum gerade ?

Die Kreisstadt mit rund 50.000 Einwohnern liegt verträumt am Rande des Harzes. Besonders imposant sind die Kaiserpfalz und die historische Altstadt.

Insbesondere außerhalb von Ferien und Feiertagswochenenden bietet sich ein Besuch in Goslar an. So kann die Kaiserpfalz in Ruhe bewundert werden fernab der großen Reisegruppen. Das Areal mit dem großen Residenzhaus wurde im 11. Jahrhundert erbaut und zählt heute zum UNESCO . Besonders schön sind die Wandmalereien im großen Saal, aber auch der Ausblick auf den im Tal liegenden Ort lohnt sich.

Im Anschluss an diesen geschichtlichen Ausflug geht es in die Altstadt, die mit ihren vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern aufwartet. Hier ist erkennbar, dass der Ort, der Mitglied der Hanse war, nicht nur durch Bergbau, sondern auch durch Handelsgeschäfte im Mittelalter viel Wohlstand erarbeitete.

Ein Weg durch die vielen kleinen Gassen dauert keine 2 Stunden, um die meisten schönen Gebäude mit kunstvollen Holzverzierungen zu entdecken. Als Stärkung bieten sich dann rund um den Markt und das Rathaus zahlreiche Möglichkeiten für eine Einkehr.

Auf dem Marktplatz sind dann natürlich das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit dem Huldigungssaal und das Gildehaus Kaiserworth einen Besuch wert. Auch der prächtige Marktbrunnen sollte in Augenschein genommen werden. Und um 9, 12, 15 und 18 Uhr ertönt vom Kaiserringhaus am Platz ein Glockenspiel mit einer kleinen Geschichte zum Bergbau der Region, die mit Figuren dargestellt wird.

Weitere Tipps:
Für einen längeren Aufenthalt empfiehlt sich auch ein Besuch im Rammelsberg-Museum. Das ehemalige Bergwerk gehört ebenfalls seit 1992 zum Weltkulturerbe in Goslar, welches über 1000 Jahre hinweig ununterbrochen in Betrieb war bis 1988.

Mein heutiger Tipp: die Residenzstadt  Warum gerade Altenburg?Der Ort bietet eine Vielzahl alter imposanter Gebäude, gro...
13/11/2021

Mein heutiger Tipp: die Residenzstadt

Warum gerade Altenburg?

Der Ort bietet eine Vielzahl alter imposanter Gebäude, großer Parks und verwinkelter kleiner Gassen rund um die Stadtmitte und den großen Marktplatz.

Altenburg ist über 1.000 Jahre alte ehemalige Residenzstadt im Osten des Thüringens. 1810 wurde hier auch das Skatspiel erfunden, sodass sich einige touristische und geschichtliche Angebote um das Thema Spielkarten drehen. Die Stadt mit gut 31.000 Einwohnern ist für eine Entdeckung der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß zu erkunden.

Je nach Startpunkt kann zuerst das Areal rund um das Schloss oder die Altstadt im Fokus stehen. Ich habe mich bei meinem Besuch für die Residenz entschieden und zunächst den Park, die Orangerie und den Schlosshof angesehen.
Im Schloss sind verschiedene Ausstellungen zu finden, neben Informationen um das adelige Leben gibt es hier auch eine Sammlung von Spielkarten.

Vor dem Weg zum Marktplatz bietet sich noch eine Runde durch den Schlosspark entlang der Orangerie an. Es geht vorbei am Theatergebäude und man kann die besonders imposanten roten Türme der ehemaligen Marienkirche des Augustiner-Klosters sehen. Die sogenannten „Roten Spitzen“ sind seit 2006 nationales Kulturdenkmal.
geht es dann in die historische Altstadt und dem imposanten großen Markt. Über die große Freitreppe an der Kirche St. Batholomäi, die als Ort der Reformation mit dem Europäischen Kultursiegel ausgezeichnet wurde, geht es ins Herz des Ortes. Neben dem Hauptmarkt gab es in mittelalterliche Zeit noch vier weitere Marktbereiche in Altenburg. Vom Korn- und Topfmarkt sowie den Roßplan (ein Viehmarkt), sind heute aber nicht mehr alle als Handelsplätze erkennbar. Einzig der älteste, der Brühl mit dem Skatbrunnen, ist heute ebenfalls noch zu erkunden.
Auf dem großen Marktplatz steht das Rathaus Altenburgs und am Ende der westlichen Altstadt und als Ausläufer des Handelszentrums ragt die in Neugotik erbaute Brüderkirche über den Ort.

In der Altstadt und nach einem langen Spaziergang laden zahlreiche Gasthäuser, Cafés und Restaurants für eine Stärkung ein, die einen spannenden Ausflug abrunden.
Für einen längeren Tag im Ort empfehle ich, im Anschluss an die Stärkung noch das eine oder andere Highlight des Vormittages mit dem Besuch einer Ausstellung zu vertiefen oder sich bei gutem Wetter in den Schlosspark zu setzen.

Mein heutiger Tipp: Die Burg in  Warum gerade Adelebsen?Ein wenig verschlafen liegt der Ort im Landkreis Göttingen. Hier...
16/10/2021

Mein heutiger Tipp: Die Burg in

Warum gerade Adelebsen?

Ein wenig verschlafen liegt der Ort im Landkreis Göttingen. Hier kann Natur und Ruhe bei einem Spaziergang durch den Ort und dabei ein traumhafter Blick von der historischen Burganlage über Siedlung und Landschaft genossen werden.
Heute führt uns ein Tagesausflug in das 15 km westlich von gelegene Adelebsen. Hier trohnt schon von Weitem die Burganlage über den Ort und sollte das Hauptziel unserer Tour werden. Die ersten Gebäude der herrschaftlichen Anlage wurden Ende des 13. Jahrhunderts erbaut. Im 17. Jahrhundert entstand ein Renaissance-Anbau, von dem heute noch der Treppenturm zu sehen ist. Zudem wurde Ende des 17. Jahrhunderts ein Lustschloss errichtet durch den damaligen Burgherren, der auch Kanzler von war. An einer der Außenwände der noch heute bewohnten Anlage sind Hinweistafeln angebracht, die über Entstehung und Geschichte der Anlage informieren. Besonders imposant ist der sechseckige Bergfried, der aus dem Komplex von Weitem sichtbar in die Höhe ragt. Wenngleich das Anwesen in Privatbesitz liegt, ist der Hof für Besucher offen, sodass die Anlage von außen bewundert werden kann. Zu besonderen Anlässen und auf Anfrage können im Sommer auch Teile des Komplexes besichtigt werden, z.B. der Bergfried für einen Weitblick über die Gegend.

Doch auch bei unserem einfachen Ausflug in den Ort eröffnet sich bereits vom Burghof ein großartiger Blick über Adelebsen und die Landschaft. Bei guten Wetter sind auch die Gartenterrassen der Burg ein Blickfang, wenngleich diese nicht zugänglich sind und nur vom höher gelegenen Burghof betrachtet werden können.
Landesweit bekannt ist auch das alljährliche Reitturnier am Fuße der Burg. Aus dem Ort stammen auch erfolgreiche Springreiter wie Ludger Beerbaum. Die Stallungen und Reithalle finden sich direkt im Vorhof der eigentlichen Anlage und versprühen einen leichten „Duft“ vom Hofleben.

Bei einem Spaziergang von der Burg herunter, vorbei an der Kirche und durch Siedlung entdecken wir im Anschluss viele alte Fachwerkhäuser, leider sind nicht mehr alle gut erhalten. Sie sind jedoch Zeugen einer prachtvolleren Zeit mit regem Handel und den späteren Basaltabbau. Adelebsen zeigte sich für uns an diesem Samstag als beschaulicher Ort. Für Erholung und Abstand vom hektischen Alltag war das gerade das Richtige.

Einkehr: In Adelebsen gibt es einige wenige Restaurants. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen, da über den Nachmittag keine Einkehrmöglichkeit besteht, sondern entweder zum Mittag oder ab dem frühen Abend.

Adresse

Region Rund Um
Kassel
34117

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