Vvrp Verband des Verkehrsgewerbes Rheinhessen Pfalz

Vvrp Verband des Verkehrsgewerbes Rheinhessen Pfalz Interessenvertretung für das Verkehrsgewerbe in Rheinland Pfalz beim Verband des Verkehrsgewerbes Rheinhessen-Pfalz e.V.

(VVRP) - dem Interessen- und Arbeitgeberverband für das pfälzische private Verkehrsgewerbe. Als Gesamtverband vertreten wir die Belange der Verkehrsunternehmen aus den Bereichen Güterkraftverkehr, Möbelspeditionen, Omnibusverkehr und Taxi- / Mietwagenverkehr in allen Fragen der Verkehrs- und Gewerbepolitik. Mit großem Engagement bringen wir uns für Sie auf allen politischen Entscheidungsebenen ein

. Eine praxisorientierte Gesetzgebung, verbesserte verkehrspolitische Rahmenbedingungen und ein vernünftiger staatlicher Kostenrahmen sind hierbei unsere maßgeblichen Ziele, die wir für Sie umsetzen wollen.

Wir verändern uns !           Wir werden "Molo"  Die neue Seite heißt jetzt   molorpevIn den nächsten Wochen werden wir ...
16/04/2022

Wir verändern uns ! Wir werden "Molo"

Die neue Seite heißt jetzt molorpev

In den nächsten Wochen werden wir die Seite Vvrp löschen.

Weiter geht es mit dem Dachverband der Mobilitäts- und Logistikbranche in Rheinland-Pfalz – MOLO e.V.

Wer und was ist Molo ?
MOLO – Mobilität & Logistik Rheinland-Pfalz e.V. ist der Dachverband der rheinland-pfälzischen Verkehrs-, Transport- und Logistikbranche. Der Dachverband bündelt die Interessen der beiden Mitgliederverbände VDV Rheinland e.V. und VVRP Rheinhessen-Pfalz e.V., die wiederum ca. 1400 Unternehmen aus den Bereichen Güterkraftverkehr, Möbeltransport, Kraftomnibusverkehr und Taxi-Mietwagenverkehr vertreten.

19/01/2022

Pressemitteilung der Vereinigung der Arbeitgeberverbände des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz e.V. (VAV)

„Kein Verständnis für Streikmaßnahme im ÖPNV“- VAV bestürzt über den abrupten Abbruch der Tarifverhandlungen am heutigen Tag

Koblenz, 19.01.2022 - Die Arbeitgebervertreter, aber auch die Aufgabenträger bzw. die Kommunen, mit denen sich die VAV Vertreter in einem engen Dialog befinden, sind zutiefst enttäuscht darüber, dass ver.di die heutigen Manteltarifvertragsverhandlungen abrupt abgebrochen hat und Rheinland-Pfalz-weit zu Streiks im Öffentlichen Personennahverkehr aufruft. Der Druck, der von der Gewerkschaft erzeugt wird, ist insofern sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Vertreter der Kommunen nicht nachvollziehbar, als dass die für den ÖPNV zuständige Ministerin Katrin Eder in einem kürzlich an beide Sozialpartner adressierten Schreiben darum bittet, vor dem Hintergrund der noch keinesfalls gesicherten Refinanzierung weiterer Lohnforderungen, den Konflikt nicht auf dem Rücken der Fahrgäste auszutragen – im Gegenteil bittet die Staatsministerin eindringlich darum, dass das Land Rheinland-Pfalz, die rheinland-pfälzischen Kommunen und die Sozialpartner gemeinsam nach Lösungen suchen, wie ein Refinanzierungsmechanismus entwickelt werden könnte. Dieser Austausch soll laut Staatsministerin Eder sehr zeitnah stattfinden.



Nachdem Ende letzten Jahres ein Abschluss beim Lohntarifvertrag vollzogen werden konnte, der im Gesamten eine Erhöhung bei den Löhnen der Fahrer im ÖPNV um 28 % ausmacht, haben die Vertreter der VAV im Rahmen der heute stattgefundenen Tarifrunde zum MTV an den Sozialpartner appelliert, die gemeinsame Chance, Arbeitsbedingungen landesweit weiter zu verbessern, nicht verstreichen zu lassen und auf das Angebot der Staatsministerin einzugehen. „Die Mitarbeiter im Fahrdienst haben doch mit der deutlichen Lohnerhöhung um 28%, wie sie in keiner uns bekannten Branchen in Krisenzeiten sonst abgeschlossen wurde, bereits einen deutlichen Sprung bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen erfahren, warum kann man denn jetzt nicht den Druck vom Kessel nehmen“, bringt VAV Geschäftsführer Nagel sein Unverständnis zum Ausdruck.

Leider ist ver.di diesem Aufruf nicht gefolgt und verlangt auf Biegen und Brechen den Abschluss des Manteltarifvertrags am heutigen Tag, unabhängig der Frage, wie die massiven Forderungen durch die öffentliche Hand respektive durch den Steuerzahler refinanziert werden soll.

10/07/2021

Tarifkonflikt mit ver.di
Arbeitgeber regen Mediation mit allen Beteiligten an

Seit Wochen warten die Arbeitgeber nunmehr darauf, dass die rheinland-pfälzische Lan-desregierung ihr mehrfach bestätigtes Versprechen einlöst, und verbindliche Zusagen da-zu macht, in welcher Höhe und für welche Verkehre die öffentliche Hand in die Refinanzie-rung eines neuerlichen Tarifabschlusses mit ver.di eintritt.
Die Unternehmen haben für den Abschluss aus dem letzten Jahr, durch den die Fahrerin-nen und Fahrer im Öffentlichen Personennahverkehr seit September eine Lohnsteigerung von 11,28 % erfahren haben, trotz des Versprechens durch die Landesregierung bislang noch keinen Cent auf dem Konto. „Unsere Unternehmen finanzieren jeden Monat ca. 1,86 Mio. Euro vor. Die Reserven sind mehr als aufgebraucht, um noch einmal ohne verbindli-che Zusagen der Öffentlichen Hand in Vorkasse treten zu können“, beschreibt der Ge-schäftsführer der Arbeitgebervereinigung VAV, RA Heiko Nagel den Grund, weshalb die Arbeitgeber aktuell nicht mit der Gewerkschaft verhandeln können.
Die vom Land erbetenen Eckpunkte, um den Finanzbedarf verlässlich berechnen zu kön-nen, liegen seit fast zwei Wochen auf dem Tisch; das von den GRÜNEN geführte Mobili-tätsministerium hüllt sich aber weiterhin über die konkrete Refinanzierung in Schweigen. Auch die Arbeitgebervertreter sehen deshalb die Notwendigkeit, externe Hilfe für eine Be-friedung des Tarifkonflikts in Anspruch zu nehmen.
„Es ist den Schülerinnen und Schüler sowie den Berufspendlern in Rheinland-Pfalz nicht mehr länger zumutbar, unter dem dauernden „Henne-Ei-Spiel“ zu leiden“, so Nagel. Des-halb müssen alle Parteien an einen Tisch; Vertreter des Landes, der Aufgabenträger, der Gewerkschaft und der Arbeitgeberseite. „Dies erreichen wir aber nicht über eine Schlich-tung“, sieht Nagel den Weg über ein Schlichtungsverfahren derzeit für verfrüht.

Eine Schlichtung ist ein freiwilliges Verfahren, an dem ausschließlich die Tarifvertrags-parteien zusammen mit einem oder mehreren unabhängigen Schlichtern versuchen, in einem bestehenden Tarifkonflikt einen Kompromiss zu finden. „Zunächst müssen die Rahmenbedingungen für eine mögliche Schlichtung abgesteckt werden. Hierzu müssen alle Beteiligte des offenen Tarifstreits einen Konsens finden. Da der bestehende Konflikt nur durch das Land Rheinland-Pfalz und die Aufgabenträger und deren ausstehenden konkreten Zusagen und Zahlungen befriedet werden kann, müssen neben den Tarifver-tragsparteien demnach also auch Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz und der Aufga-benträger in einen ergebnisoffenen Austausch treten. Dieses kann über eine Schlichtung nicht erreicht werden.“, sieht Nagel in dem Vorschlag von ver.di ein Schlichtungsverfahren einzuleiten, eine große Schwäche.
Wir schlagen deshalb einer möglichen Schlichtung vorgeschaltet ein offizielles Me-diationsverfahren im Sinne des Mediationsgesetzes vor. Über eine Mediation erhoffen wir uns eine Annäherung zwischen dem was (von der Öffentlichen Hand und den ÖPNV-Unternehmen) realistischer Weise finanzierbar ist, und dem was ver.di fordert. „Idealer Weise können wir uns im Rahmen einer solchen Mediation dann auf eine Einigungsver-einbarung, sprich auf einen Vergleich verständigen, und benötigen dann überhaupt keine Schlichtung mehr“, zeigt sich Nagel durchaus optimistisch, tatsächlich kurzfristig ein Ende der Busfahrerstreiks zu erreichen.
Die beiden, von ver.di als Schlichter vorgeschlagenen Persönlichkeiten wären aus Sicht der Arbeitgebervertreter durchaus auch als Mediatoren geeignet. Bei dem Tarifkonflikt in Hessen von vor drei Jahren haben die Herren Hausmann und Sparmann für alle Beteiligte überzeugend einen Weg aus dem Tarifkonflikt ausgearbeitet. „Wir haben keine Einwände, die beiden ausgewiesenen Experten mit einer weit über die Grenzen von Hessen hinaus nachgewiesenen Expertise im ÖPNV als Mediatoren zu benennen“, nimmt Nagel in die-sem Punkt den Vorschlag von ver.di wohlwollend auf. In Hessen ist es gelungen, den goti-schen Knoten zu zerschlagen, und eine dauerhafte Refinanzierung von Tarifsteigerungen im ÖPNV zu sichern. Wir sind zuversichtlich, dass im Rahmen einer Mediation dies unter Beteiligung der Herren Hausmann und Sparmann auch in Rheinland-Pfalz gelingen kann.
Jetzt liegt es an ver.di und dem Land Rheinland-Pfalz zusammen mit den Aufgabenträ-gern, über eine Mediation eine Lösung des Tarifkonflikts herbeizuführen. Die Arbeitgeber-vertreter stehen für eine kurzfristige Aufnahme eines Mediationsverfahrens zur Verfügung. „Wir reichen ver.di und dem Land sowie den Aufgabenträgern die Hand, unserem Vor-schlag zuzustimmen, und hoffen – an die Adresse der Gewerkschaft adressiert –, dass die derzeitigen Streiks bis auf weiteres ausgesetzt werden.“, so Nagel abschließend.

25/09/2020

Wer und was ist Molo ?
MOLO – Mobilität & Logistik Rheinland-Pfalz e.V. ist der Dachverband der rheinland-pfälzischen Verkehrs-, Transport- und Logistikbranche. Der Dachverband bündelt die Interessen der beiden Mitgliederverbände VDV Rheinland e.V. und VVRP Rheinhessen-Pfalz e.V., die wiederum ca. 1400 Unternehmen aus den Bereichen Güterkraftverkehr, Möbeltransport, Kraftomnibusverkehr und Taxi-Mietwagenverkehr vertreten.

24/09/2020

Mehrbelastung der deutschen Transportwirtschaft ab 2021 durch Emissionshandel

Mainz, 24.09.2020 – Die für Deutschland geplante Einführung eines Emissionshandels für den Bereich Verkehr wird nach Einschätzung des rheinland-pfälzischen Dachverbands für Logistik - MOLO zu einer Erhöhung der Dieselkraftstoffpreise ab 2021 führen.
Der BGL habe die Mehrbelastung durch eine Dieselkraftstoff-Preiserhöhung für 2021 mit etwa 6,3 Cent pro Liter berechnet. Bis zum Jahr 2026 würde der Preis pro Liter Dieselkraftstoff sogar auf 16,3 Cent ansteigen. Bei einem Verbrauch von 32 Litern pro km und einer Jahresfahrleistung von 100.000 km entstünden den deutschen Transport- und Logistikunternehmen hieraus jährliche Mehrkosten von rund 2.000 Euro im Jahr 2021 ansteigend bis ca. 5.200 Euro im Jahr 2026.
Gemeinsam mit dem Bundesverband, BGL und den Schwesterverbänden in den anderen Bundesländern wird sich MOLO e.V. deshalb dafür einsetzen, dass für diese Mehrbelastung für die deutschen Transport- und Logistikunternehmen eine Kompensation, zum Beispiel durch ein separates Förderprogramm oder andere Verrechnungsmodelle, geschaffen wird.
„Durch höhere Dieselkraftstoffpreise im nächsten Jahr werden sich die Wettbewerbsnachteile für deutsche Transport- und Logistikunternehmen noch einmal deutlich verschärfen“, so Heiko Nagel, Geschäftsführer von MOLO e.V. Weniger belastende Alternativen seinen denkbar. „Wir könnten uns beispielsweise eine kilometerabhängige CO2¬Bepreisung über die Maut vorstellen“, zeigt sein Geschäftsführerkollege Guido Borning einen anderen Ansatz auf.

Quelle: Molo

20/08/2020

Wissing: Land unterstützt zusätzliche Schülerverkehre
Die Landesregierung fördert den Einsatz zusätzlicher Busse für die Schülerverkehre, das hat Verkehrsminister Dr. Volker Wissing bekanntgegeben. Dafür wird eine zentrale Bus-Börse eingerichtet, mit der freie Bus-Kapazitäten landesweit vermittelt werden können. Die Landesregierung stellt über den jüngst vorgestellten Nachtragshaushalt insgesamt 75 Millionen Euro zusätzlich für den öffentlichen Nahverkehr zu Verfügung und ergänzt damit die Bundesmittel aus dem ÖPNV-Rettungsschirm.

„Was fahren kann, soll fahren. Die Landesregierung nimmt zusätzliche Mittel in die Hand, um die Schülerverkehre zu entzerren. Wir unterstützen die Kreise und Kommunen dabei, zusätzliche Fahrzeuge oder auch zusätzliche Fahrten zu bestellen. Über eine zentrale Bus-Börse können die landesweit zur Verfügung stehenden freien Busse dort eingesetzt werden, wo die Situation das erfordert“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing.

Eine Abfrage bei den Verbänden des privaten Verkehrsgewerbes hat ergeben, dass landesweit etwa 170 zusätzliche Busse zur Verfügung stehen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Reisebusse, die aufgrund des Einbruchs im touristischen Verkehr derzeit nicht im Einsatz sind. Da die Busse nicht unbedingt in der Region stehen, in der sie gebraucht werden, wird der Einsatz der Fahrzeuge über eine Bus-Börse beim Verband des privaten Verkehrsgewerbes MOLO-RLP koordiniert. Die Börse steht auch Unternehmen offen, die nicht im Verband engagiert sind. Im Verkehrsministerium sind derzeit 15 Fälle bekannt, in denen über zu geringen Platz in den Bussen geklagt wird. Das Land übernimmt 90 Prozent der anfallenden Kosten.
Der jüngst vorgestellte Nachtragshaushalt sieht weitere 75 Millionen Euro für den öffentlichen Verkehr vor, damit ergänzt die Landesregierung den ÖPNV-Rettungsschirm des Bundes, der allein nicht ausreicht, um die Corona-bedingten Mindereinnahmen der Branche aufzufangen. Das Antragsverfahren wird in Kürze starten.

„Mit dem Rettungsschirm gleichen wir die Mindereinnahmen aus und unterstützen auch die Mehrkosten, die durch den Infektionsschutz entstehen. Die vergangenen Jahre haben wir den öffentlichen Nahverkehr kontinuierlich ausgebaut, wir haben gleichermaßen in Schiene und in Busse investiert. Diese Errungenschaft möchte ich erhalten. Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr gehört zur Daseinsvorsorge und ist ein ganz wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz. Wir können es uns nicht leisten, unsere Verkehrsunternehmen zu verlieren“, sagte Wissing.


Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Erfolg für bdo-Initiative: Bundesminister Scheuer verkündet Freigabe für 170 Millionen Euro schweres Rettungspaket für B...
17/06/2020

Erfolg für bdo-Initiative: Bundesminister Scheuer verkündet Freigabe für 170 Millionen Euro schweres Rettungspaket für Bustouristik
Im Rahmen von Deutschlands größter Bus-Demo sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer heute in Berlin schnelle Finanzhilfen für Busunternehmen zu. Die bereits im Mai vom bdo berechneten und seitdem geforderten 170 Millionen Euro haben nun auch in der gesamten Regierungskoalition die finale Zustimmung gefunden. Das Geld stammt aus dem Etat des Bundesverkehrsministeriums und soll zeitnah zur Rettung der Bustouristikunternehmen fließen können. bdo-Präsident Hülsmann dankte dem Bundesverkehrsminister sowie den Verkehrs-, Tourismus- und Haushaltspolitikern der gesamten Regierungskoalition nach langen Verhandlungen für ihren Einsatz für den Erhalt der Branche und der umweltfreundlichen Mobilität.

Für die Busunternehmen geht es um allesFast 1.000 Fahrzeuge rollen am 17. Juni zur Demo in BerlinFür die deutschen Busre...
16/06/2020

Für die Busunternehmen geht es um alles
Fast 1.000 Fahrzeuge rollen am 17. Juni zur Demo in Berlin
Für die deutschen Busreiseveranstalter bringt das Konjunkturpaket der Bundesregierung keine Rettung. Aus diesem Grund demonstriert die Branche für notwendige Nachbesserungen und die Zukunft klimafreundlicher Mobilität. Fast 1.000 Busse aus ganz Deutschland werden am Mittwoch, 17. Juni, mit deutlichen Botschaften auf ihren Karosserien nach Berlin rollen, um bei der Politik Druck zu machen und angemessene finanzielle Entschädigung zu fordern. Höhepunkte der Demonstration sind eine Kundgebung um 12 Uhr am Brandenburger Tor sowie die Bus-Karawane auf der gesamten Straße des 17. Juni.

05/06/2020

Konjunkturpaket vollkommen unzureichend: Busbranche plant weitere Demonstration in Berlin und Klage auf Schadensersatz

Die Busbranche bewertet die Beschlüsse der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie als ungenügend. Auch gesunde Busunternehmen können ein dreimonatiges Komplettverbot von Busreisen sowie langfristige Einschränkungen in der Hauptsaison nicht mit den minimalen Hilfen des Bundes überstehen. Gemeinsam kündigen der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) und seine Landesverbände, die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) und der RDA Internationaler Bustouristik Verband eine Großdemo im Rahmen des 2. Aktionstags am 17. Juni sowie eine Klage auf Schadensersatz an.

Berlin, Böblingen und Köln, den 05. Juni 2020 – Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) und seine Landesverbände sowie die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) und der RDA Internationaler Bustouristik Verband haben am 5. Juni das Konjunkturpaket der Bundesregierung als vollkommen unzureichend für die Rettung der Busunternehmen kritisiert. Die vorgesehenen Überbrückungshilfen sind zu niedrig und zeitlich zu kurz angesetzt, um das Fortbestehen der Betriebe zu sichern. Zudem lässt die Bundesregierung die massiven Schäden des bisherigen Fahrverbots seit dem 17. März vollkommen außer Acht. Aufgrund der hohen Vorhaltekosten für die umweltfreundlichen modernen Busflotten ist eine Entschädigung für das Überleben tausender Busunternehmen unverzichtbar. Dafür vom Bundesverkehrsministerium vorgesehene Mittel wurden aber in den Beschlüssen von Union und SPD nicht aufgegriffen. Als Reaktion auf das Ausbleiben effektiver Rettungsmaßnahmen im vorgeschlagenen Konjunkturpaket kündigen der bdo, seine Landesverbände sowie gbk und RDA im Rahmen des 2. Aktionstags eine weitere Bus-Demonstration mit Kundgebung am 17. Juni in Berlin an. Ebenfalls angestoßen wird von der Busbranche eine Klage auf Schadensersatz für die Folgen des Fahrverbots für Reisebusse, die als einziges Verkehrsmittel am 17. März mit einer solchen Komplettsperre belegt wurden.

Die Verbände fordern die auf Basis der Vorhaltekosten errechneten 170 Millionen Euro zum Ausgleich der Schäden des Verbots für den Zeitraum von Mitte März bis Ende Mai. Zudem müssen einheitliche Bedingungen für den Reisebusverkehr in ganz Deutschland und damit eine Gleichbehandlung mit den anderen Verkehrsmitteln Flugzeug und Zug kommen. Die sogenannten „Überbrückungshilfen“ müssen zeitlich deutlich ausgeweitet werden, da drei Monate für eine Branche mit langer Vorlaufzeit und massiven Beeinträchtigungen viel zu kurz angesetzt sind. Auch die Höhenbegrenzung der Mittel für kleine und mittlere Unternehmen ist willkürlich und muss ersatzlos gestrichen werden, da bei den hohen laufenden Kosten die Gelder für die mittelständischen Busunternehmen nicht ausreichend sind, um das Fortbestehen zu sichern.

Quelle: BDO

Rettet die Reisebusse ! Der Verband Molo fordert die Politik auf
31/05/2020

Rettet die Reisebusse !
Der Verband Molo fordert die Politik auf

27/05/2020

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Kaiserslautern
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