03/06/2026
Wir merken das hier im Haus selbst ziemlich schnell, wenn wir morgens einmal kurz rausgehen und eigentlich nur „fünf Minuten“ auf den Steg wollen. Daraus werden dann oft deutlich mehr.
Man setzt sich hin, legt kurz das Buch zur Seite, schaut aufs Wasser und irgendwie passiert genau dann nichts. Also nichts, was man festhalten müsste. Kein Programmpunkt, kein nächster Termin. Genau das ist es. Der Steg wird irgendwann einfach Teil vom Tag. Mal liest man ein paar Seiten, dann liegt man nur da, dann steht man wieder auf, holt sich etwas zu trinken und kommt zurück. Ohne Plan, ohne Ziel.
Wir haben oft das Gefühl, dass sich hier draußen alles ein bisschen entzerrt. Die Zeit wird weiter und die Gedanken werden ruhiger. Nicht spektakulär, aber genau richtig.
Wie würdet ihr euren Tag hier draußen verbringen? Eher mit Buch, mit Gesprächen oder einfach nur schauen? 👇