09/09/2026
Aus der Rede des Thüringer Verkehrsministers Steffen Schütz zum Tag des Verkehrsgewerbes am 5. September 2026 in Erfurt:
❗ „Das Transport- und Verkehrsgewerbe trifft die Folgen der Krisen, die wir erleben, besonders hart und als Allererste. Politik muss hier mehr tun, als nur zu sagen, wie wichtig das Transportgewerbe ist.“
❗ „Wenn ich an die Spritpreisbremse denke, muss ich sagen, das war eine einzige Katastrophe. Da wurde gefeiert, was absehbar nicht funktionieren kann. Es hat sich leider gezeigt, dass Politik viel redet und viel Wind macht. Das müssen wir anders machen!“
❗ „Unternehmen brauchen Luft zum Atmen und keine neuen Belastungen.“
❗ „Der zeitlich begrenzte Tankrabatt in virulenten Energiekrisen ist ein fatales Zeichen an die Branche.“
❗ „Ich habe die Bundesregierung mehrfach aufgefordert, einen anderen, einfacheren Weg zu gehen. Andere europäische Länder haben langfristige Lösungen wie Preisdeckel oder Steuersenkung. Warum ist das bei uns nicht möglich? Wir haben die 12-Uhr-Lösung! Damit haben sich die Mineralölkonzerne schön die Taschen vollgemacht. Dass Mineralölkonzerne auf Kosten der einfachen Leute und auf Kosten des Mittelstandes Profite optimieren, halte ich für einen Skandal.“
❗ „Die Bundesregierung steht in der Pflicht, endlich Planungssicherheit zu geben. Sie muss endlich den Kostendruck ernst nehmen, dem die Unternehmen ausgesetzt sind. Entlastungen sind nicht nur bei den Kosten gefragt, sondern auch durch weniger Bürokratie, verlässliche Regeln, planbare Investitionen, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen.“
❗ „Die Straße bleibt das Rückgrat der Wirtschaft, ohne Wenn und Aber und braucht eine leistungsfähige Infrastruktur!“