12/08/2026
Niedrigwasser bremst die Schifffahrt. 🚢
Nach unserer kleinen Sommerpause melden wir uns mit einem Thema zurück, das die Logistikbranche aktuell stark beschäftigt: die Wasserstände auf den deutschen Wasserstraßen.
Extrem niedrige Pegelstände z.B. auf dem Rhein bedeuten, dass Binnenschiffe nicht mehr voll beladen fahren können. Dadurch sinkt die Transportkapazität und Lieferketten geraten unter Druck. Aktuell, Stand 12.08.2026 / 05:00 Uhr messen wir in Koblenz 4 cm, Duisburg-Ruhrort nur noch 136 cm und in Emmerich sogar nur -10cm.
In NRW wurden am Wochenende historische Tiefstände gemessen. Die Prognosen sehen nicht gut aus. Für den Pegel Kaub (12 cm am 12.08.2026 / 05:00 Uhr) wird laut ELWIS (Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice der Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) im Laufe dieser Woche erstmals ein einstelliger Wert prognostiziert.
Die Folge: Es können keine Gütertransporte mehr durchgeführt werden. Der Rhein würde für die Schifffahrt zweigeteilt: Der „südliche Rhein“ zwischen den Nebenflüssen Neckar, Mosel, Main und Main-Donau-Kanal und der „nördliche Rhein zwischen den Seehäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen bis ca. Köln.
Doch genau hier zeigt sich die Stärke guter Logistik.
Statt Probleme zu verwalten, entwickeln wir Lösungen:
✅ Flexible Verlagerung von Teilmengen auf Straße und Schiene
✅ Vorausschauende Kapazitäts- und Tourenplanung
✅ Enger Austausch mit Reedereien, Umschlagbetrieben und Kunden
✅ Laufende Beobachtung der Wasserstände und schnelle Anpassung der Transportkonzepte
So sorgen wir, wo immer möglich, auch bei herausfordernden Bedingungen für zuverlässige und planbare Transportabläufe.
Denn Logistik endet nicht dort, wo Herausforderungen beginnen. Dort fängt sie erst richtig an.