05/04/2026
Wenn der Diesel über 3 Euro steigt, ist das kein Ausreißer mehr – sondern ein Warnsignal.
Was wir hier sehen, ist nicht nur ein Preis an der Zapfsäule.
Es ist ein Blick in die Zukunft einer Branche, die mit voller Geschwindigkeit an die Wand gefahren wird.
Während in Frankreich, Italien oder Polen gezielt entlastet wird – durch niedrigere Energiesteuern, staatliche Rückvergütungen oder direkte Hilfen für den Straßengüterverkehr – passiert in Deutschland das Gegenteil:
👉 steigende CO₂-Kosten
👉 dauerhaft hohe Energiesteuern
👉 volle Mehrwertsteuer auf immer höhere Preise
Das Ergebnis: ein systematischer Wettbewerbsnachteil – mitten im Herz Europas.
Und dieser Nachteil bleibt nicht folgenlos:
👉 Mittelständische Speditionen verschwinden
👉 Fahrer verlieren ihre Perspektive
👉 Aufträge wandern ins Ausland
👉 Große Konzerne übernehmen den Markt
Was hier passiert, ist kein Strukturwandel.
Es ist ein schleichendes Ausbluten einer ganzen Branche.
Denn Logistik folgt dem Preis – nicht der Flagge.
Wenn Transportleistungen im Ausland günstiger sind, dann werden sie auch dort durchgeführt.
Und dann verliert Deutschland nicht nur Unternehmen, sondern die Kontrolle über seine eigene Versorgung.
Unsere Forderung ist klar und überfällig:
👉 Senkung der Energiesteuer auf das europäische Mindestmaß
👉 Aussetzung oder deutliche Reduzierung der CO₂-Abgabe im gewerblichen Güterverkehr
👉 Einführung eines fairen Wettbewerbsrahmens innerhalb Europas
Denn eines ist sicher:
Wer Mobilität verteuert, verteuert alles.
Wer Transport schwächt, schwächt das ganze Land.
👉 Wir stehen nicht nur für unsere Branche.
👉 Wir stehen für Versorgung, Wirtschaft und Alltag in diesem Land.
Und wir sagen klar:
So wie es jetzt läuft, fährt Deutschland seine Logistik gegen die Wand.