01/07/2025
Wir leisten einen wichtigen Beitrag für die Region.
Infrastruktur muss erhalten werden!
Für Bad Gandersheim, für den Landkreis und die Region!
DAS INTERESSIERT IN SÜDNIEDERSACHSEN
Nähe zum Harz entscheidend!
Löschflugzeug am Flugplatz
in Bad Gandersheim
Hohe Temperaturen und Trockenheit, Wald- & Flächenbrände suchen den Harz und das Harzer Umland heim. Die kürzlichen Ereignisse bei Goslar im Harz zeigen, dass die Gefahr von Waldbränden auch in unserer Region immer greifbarer wird.
Seit einigen Jahren wird daher auch in Deutschland die Benutzung von Löschwasserflugzeugen wieder populärer, das Land Sachsen-Anhalt hält am
Flugplatz in Ballenstedt sogar ein eigenes Löschflugzeug vor. Aufgrund einer kurzweiligen Sperrung des Flugplatzes in Ballenstedt war die Deutsche Löschflugzeug Rettungsstaffel auf der Suche nach einem alternativen Stellplatz für die kommende Woche. Die Deutsche
Löschflugzeug Rettungsstaffel arbeitet im Auftrag des polnischen Luftfahrtunternehmens MZL, die DLFR vertritt diese exklusiv in Deutschland.
Hendrik Mädel (Leiter der Geschäftsstelle des Flugplatz Bad Gandersheim e.V.) erzählt uns: „Ein kurzes Telefonat, eine schnelle Absprache im Vorstand. Keine halbe Stunde später stand der Plan - das Löschflugzeug soll nach Bad Gandersheim kommen!"
Die Gegebenheiten am Flugplatz Bad Gandersheim sind fast optimal, Wilhelm Probst (Erster Vorsitzender des Flugplatzvereins) erklärt: „Unser Flugplatz verfügt über eine große Start- und
Landebahn und ausreichend große
Betriebsflächen. Anders als viele andere Flugplätze im westlichen Harzvorland verfügen wir über eine eigene Tankstelle, wo das Löschflugzeug mit Kraftstoff betankt werden kann“.
Nach kurzen Rücksprachen
alle Genehmigungen von
Behörden erteilt!
Nach kurzer Rücksprache mit der zuständigen Landesluftfahrtbehörde waren alle benötigten Genehmigungen erteilt, das Löschflugzeug darf offiziell von Bad Gandersheim aus operieren und zu Waldbränden im Harz und Umland starten.
Für die kommende Woche fiel die Wahl der Unterstellung jetzt zunächst auf das Segelfluggelände Aue / Hattdorf. Die
Kameradinnen und Kameraden der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr sind mit der Löschwasserversorgung bereits vertraut und darin ausgebildet.
Denkbar ist eine
grundsätzliche
Kooperation
Sollte es tatsächlich zu realen Löscheinsätzen kommen, wird das Löschflugzeug vom Typ PZL M18B „Dromedar “ in Bad Gandersheim dennoch mit Kraftstoff betankt. Denkbar ist eine grundsätzliche Kooperation zwischen der Deutschen Löschflugzeug Rettungsstaffel und dem Flugplatz Bad Gandersheim e.V. Der Standort wäre insbesondere für Einsätze im Westharz attraktiv, berichtet uns Michael Goldhahn. Goldhahn ist Leiter der Deutschen Löschflugzeug Rettungsstaffel – diese ist so einmalig in Deutschland.
Wenn Bad Gandersheim tatsächlich als Zweitstandort für Einsätze im Westharz bereitstehen soll, müssen selbstverständlich auch die örtlichen Feuerwehrkräfte eingebunden werden. Erste Verbindungen zur Feuerwehrführung sind geknüpft, es wird noch einige Fragen zu klären geben, ebenso müssen die Kameraden im Umgang mit dem Löschwasserflugzeug geschult werden, wenn eine längerfristige Zusammenarbeit stattfinden soll. „Wir freuen uns sehr, wenn wir helfen können. Weiterhin unterstreicht es die Wichtigkeit beim Erhalt der Infrastruktur. Es ist ein echter Zugewinn für Bad Gandersheim und die Region, dass ein Flugplatz mit seinen vielfältigen Möglichkeiten von ehrenamtlichen Personen betrieben und erhalten wird.“, so Bernhard Kloth (Zweiter Vorsitzender des Flugplatz Bad Gandersheim e.V.).
red/Foto: Flugplatz Bad Gandersheim e.V. /Hendrik Mädel