Almetalbahn zügig ans Netz

Almetalbahn zügig ans Netz Wir setzen uns für die Reaktivierung der Almetalbahn von Paderborn über Büren nach Brilon ein!

Im November 2024 hatte der Fahrgastverband PRO BAHN e.V. diese Stelle noch als Beispiel in seinem Artikel über die Ausle...
27/07/2025

Im November 2024 hatte der Fahrgastverband PRO BAHN e.V. diese Stelle noch als Beispiel in seinem Artikel über die Auslegung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes im Magazin „Der Fahrgast“ erwähnt. Gefragt wurde in Richtung Bundespolitik, ob es ein „Neubau“ im Sinne des Kreuzungsgesetzes ist, wenn an einem Bahnübergang noch Schienen liegen. Laut Gesetz muss bei einem „Neubau“, selbst wenn hier einmal über 100 Jahre Züge über einen ganz normalen Bahnübergang gefahren sind, eine Brücke gebaut werden. Das erschwert derzeit Reaktivierungen von Bahnstrecken an vielen Stellen in Deutschland, treibt allein schon die geplanten Kosten in die Höhe.

„Neue Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (…), sind als Überführungen herzustellen.“ Die Auslegung des Begriffes „neu“ ist der entscheidende Punkt. Vor allem, wenn noch Schienen vorhanden sind. Dann wäre die Kreuzung ja nicht neu…

Wie hier zwischen Paderborn und Wewer hat der Straßenbaulastträger auch an anderen Stellen der Almetalbahn längst Fakten geschaffen, unabhängig von den Problemen mit der Auslegung eines Kreuzungsgesetzes: Raus mit den Schienen.
Die Widmung als Eisenbahn bleibt erhalten, keine Frage. Aber trotzdem ist die Bahn ist wieder ein Stück weit mehr aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden. Dafür ruckelt es nicht mehr, wenn man hier mit dem Auto lang muss.

Es ist eh nicht zu erklären, warum hier im Falle einer Reaktivierung für zwei bis vier Regionalzüge in der Stunde eine Brücke gebaut werden muss, während nur acht Kilometer weiter zwischen Salzkotten und Scharmede oder in Elsen ICE-Züge über einen ganz normalen Bahnübergang fahren.

In diesem Winter bemühten sich wieder viele junge Menschen um Ausbildungsstellen. Sie schauten was in ihrer Region angeb...
02/03/2025

In diesem Winter bemühten sich wieder viele junge Menschen um Ausbildungsstellen. Sie schauten was in ihrer Region angeboten wurde und welche Arbeitgeber für sie in Frage kommen. Entscheidend für die Wahl eines Ausbildungsplatzes ist natürlich die Erreichbarkeit. Genau da wirkt das Almetal zwischen Büren und Brilon mit seinen toten Gleisen der Almetalbahn wie abgeschnitten.

Schon vor zwei Jahren meldeten sich Familien mit negativen Beispielen bei der Initiative Almetalbahn. In Büren, Siddinghausen oder Harth wohnen und im Industriegebiet des keine 20 Kilometer entfernten Brilon eine Ausbildungsstelle antreten? Ohne jemandem in der Hinterhand, der den Fahrdienst spielt, überhaupt nicht möglich. Brilon ist aus dem Almetal ebenso wenig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen wie das Berufskolleg in Meschede. Die Probleme gibt es natürlich auch in umgekehrter Richtung. „Zonenrandgebiet“ meinte dazu jüngst die Mutter eines kommenden Azubis zum grenzüberschreitenden Angebot in den Nachbarkreis. Die Oma wird ab August einspringen und fahren, bis Fahrgemeinschaften gefunden sind oder der eigene Führerschein ins Haus steht.

Laut Bahn-App gibt es Verbindungen von Büren nach Brilon nur über Paderborn oder Warburg. Beispiel: 5.29 Uhr mit dem Bus nach Paderborn, nach einer halben Stunde mit dem RE 11 nach Warburg, danach mit der Regionalbahn über Brilon Wald nach Brilon Stadt. Um 8.52 Uhr ist das Ziel erreicht. Mit dem Bus geht es wenig später auch nicht viel schneller. Um 6.45 Uhr ab Büren nach Paderborn, von dort mit der R 10 nach Brilon. Ankunft 9.17 Uhr…

Abgehangen, keine Frage.

Züge fahren auf der Almetalbahn zwischen Paderborn und Wewer ja schon länger nicht mehr, nun ist auch der zwischenzeitli...
02/03/2025

Züge fahren auf der Almetalbahn zwischen Paderborn und Wewer ja schon länger nicht mehr, nun ist auch der zwischenzeitlich angelegte Rad- und Fußweg auf der Trasse im Bereich Wewer gesperrt. Geröll hat sich an den Böschungen entlang des Weges gelöst und ist auf den Weg gerollt. Bis auf weiteres ist der Weg gesperrt. Im Jahr 2019 wurde auf etwa einem Kilometer der Bahntrasse ein geteerter Weg für Radfahrer und Fußgänger angelegt. Die Widmung als Bahntrasse ist natürlich geblieben, im Falle einer Reaktivierung darf die Eisenbahn auf ihren angestammten Bahndamm zurück.

Immer wieder wird im Zusammenhang mit dem Reaktivierungsprojekt Almetalbahn von „Bahnübergangsersatzbauen“ gesprochen, d...
05/01/2025

Immer wieder wird im Zusammenhang mit dem Reaktivierungsprojekt Almetalbahn von „Bahnübergangsersatzbauen“ gesprochen, die zwischen Büren und Paderborn aufgrund des bereits abgebauten Gleises erforderlich wären. Das Planungsbüro vertritt in der Machbarkeitsstudie der Auffassung, dass ganz normale Bahnübergänge, wie sie dort über 100 Jahre üblich waren, nicht mehr aufgebaut werden könnten, da es sich nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz um einen „Neubau“ handelt. Dementsprechend sind hohe Summen für Ersatzbauten eingerechnet worden, die den trotzdem positiven Kosten-Nutzen-Index der Strecke von „1,6“ dennoch ein Stück weit verhageln.

Dirk Wiese (SPD) war als Mitglied des Bundestages so freundlich, unsere Fragen dazu direkt an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) zu schicken. Deren Antwort (…hier facebookgerecht nur kurz+knapp): Aufgrund der noch vorhandenen Widmung an den Kreuzungsstellen sind keine Ersatzbauten erforderlich. „Erfolgte bislang keine Freistellung, können die Kreuzungspunkte, wie sie planungsrechtlich genehmigt waren, grundsätzlich wiederhergestellt werden“, so das Fachreferat des BMDV.

Bisher hält der Kreis Paderborn als Eigentümer der Strecken-Nordhälfte die Widmung für den Eisenbahnverkehr vorausschauend unter Beteiligung der Anrainerkommunen aufrecht.

Mitte Oktober 2024 gab es einen interessanten Artikel zum Thema Reaktivierungen von Bahnstrecken auf der Plattform des R...
20/10/2024

Mitte Oktober 2024 gab es einen interessanten Artikel zum Thema Reaktivierungen von Bahnstrecken auf der Plattform des Redaktionsnetzwerks Deutschlands Der Artikel passt zur Almetalbahn. Die aufgeführten Gründe, die für eine Reaktivierung von Bahnstrecken sprechen, gelten auch für das Almetal mit seiner sich aufdrängenden Netzlücke zwischen Brilon Stadt und Paderborn. Die Allianz pro Schiene spricht im Zusammenhang mit der Umsetzung möglicher Reaktivierungen vom „Schneckentempo“. Dabei ist die Almetalbahn mit ihrer jüngst positiven Machbarkeitsstudie in der langen Liste der möglichen zu reaktivierenden bundesdeutschen Strecken noch nicht einmal aufgeführt:
https://www.allianz-pro-schiene.de/wp-content/uploads/2023/10/231018_D-Karte-Machbarkeitsstudien-Bau.pdf

Wo die Probleme liegen, lesen Sie selbst:
https://www.rnd.de/wirtschaft/deutsche-bahn-wie-viele-bahnstrecken-werden-reaktiviert-IVMOY5ZLJ5BPFNWLA3P63DT6HE.html

Foto: Gleisloser Bahnübergang an der Almetalbahn in Borchen (Quelle: Initiative Almetalbahn/wer)

„Eine Chance für die Region“ stand vor einigen Tagen groß über dem Kommentar des Westfälischen Volksblattes zum Reaktivi...
01/10/2024

„Eine Chance für die Region“ stand vor einigen Tagen groß über dem Kommentar des Westfälischen Volksblattes zum Reaktivierungsprojekt Almetalbahn. Zwar gibt der Redakteur zu bedenken, dass angesichts abgebauter Gleise die Vorstellung schwerfällt und das Geld dafür auch noch aufgetrieben werden muss. Dennoch wäre es sinnvoll, einen langen Atem zu haben.

Die Initiative Almetalbahn freut es besonders, dass mit dem Kommentar im Netz ein Foto von einem modernen Triebzug veröffentlicht wurde.

https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-paderborn/bueren/almetalbahn-meinung-kommentar-paderborner-perspektiven-3140755?pid=true&npg

Foto: Parkbank in den Bürener Almeauen (wer)

Dafür, dass die Strecke noch vor einigen Jahren noch völlig von der Landkarte verschwinden sollte, ist schon einmal viel...
01/10/2024

Dafür, dass die Strecke noch vor einigen Jahren noch völlig von der Landkarte verschwinden sollte, ist schon einmal viel erreicht. Eine positive Machbarkeitsstudie liegt vor, der Regionalrat in Detmold beschloss nun Maßnahmenvorschläge als regionale Anmeldung zum qualifizierten Bewertungsverfahren für die Aufstellung des ÖPNV-Bedarfsplans. Unter den Punkten 51,52 und 56 wird auch die Reaktivierung der Almetalbahn Paderborn-Brilon Stadt genannt:

https://www.regionalrat-detmold.nrw.de/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZS3IpdCQO0xFJKRq6EpEY2I

Wer sich den Bedarfsplan genauer ansieht: Es ist eine Wunschliste, oft ohne erkennbaren Umsetzungshorizont. Ziel für die Region bleibt der ÖPNV-Finanzierungsplan NRW und die Weiterplanung der Almetalbahnreaktivierung über die nächsten Leistungsphasen inkl. einer Standardisierten Bewertung.

Foto: Als Zug bemalte Fahrradbox auf dem Bahnhof Brilon Stadt (wer)

Da immer wieder danach gefragt wird: Eine Direktanbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt oberhalb Ahdens ist nicht G...
12/08/2024

Da immer wieder danach gefragt wird: Eine Direktanbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt oberhalb Ahdens ist nicht Gegenstand der von den Auftraggebern NPH und ZRL abgestimmten Inhalte der kürzlich vorgelegten positiven Machbarkeitsstudie zur Almetalbahn. Eine „Neubaustrecke“ zum Flughafen ist aus dem Almetal heraus also nicht geplant.

Sinnvoll, da es bei diesem Projekt um den Lückenschluss einer überregionalen Vernetzung geht und die Prioritäten damit ganz woanders liegen. Falls es irgendwann einmal etwas wird mit der Almetalbahn, ist der Flughafen natürlich trotzdem angebunden. Bis dahin sind autonome Systeme so weit, um Fluggäste bei Bedarf zwischen Terminal und Bahnstation ein paar hundert Meter hin und her zu fahren. Eine Vernetzung zwischen Bahn und Regionalbuslinien eignet sich ebenso wie eine Bus-Ringline Wewelsburg Bahnhof – Flughafenterminal – Ahden – Wewelsburg „Oberdorf“ – Wewelsburg Bahnhof. Dann braucht auch niemand aus den höher liegenden Wewelsburger Wohngebieten runter nach Graffeln zum Bahnhof zu laufen.

Um das Höhenprofil zum Flughafen zu realisieren müssten bei einer Direktanbindung Ortschaften im Almetal an der Bestandstrasse ausgelassen werden. All das wäre nicht nur eine Frage der Prioritäten, sondern aufgrund des erheblichen Infrastrukturaufwandes auch eine Frage der Kosten.

Am Ende soll dort, wo eine Eisenbahn war, wieder eine hin. Der bereits ermittelte positive Nutzen-Kosten-Faktor von „1,6“ zeigt, dass die Prioritäten der jüngst vorgelegten Machbarkeitsstudie richtig gewählt sind.

Die CDU-nahe Mittelstandsvereinigung (MIT) im Kreis Paderborn hat sich positiv zum Projekt Almetalbahnreaktivierung geäu...
08/07/2024

Die CDU-nahe Mittelstandsvereinigung (MIT) im Kreis Paderborn hat sich positiv zum Projekt Almetalbahnreaktivierung geäußert und spricht sich dafür aus, „die vorgetragenen Herausforderungen positiv zu bearbeiten“. Die Vereinigung stellt besonders die Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt nahe Büren-Ahden in den Vordergrund. „Ein Flughafen ohne Nahverkehrsanbindung macht einfach keinen Sinn…“, so ein Zitat aus der Mitteilung.

https://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/bueren/23882950_Mittelstand-Almetalbahn-ist-fuer-den-Airport-Paderborn-wichtig.html

Die Initiative Almetalbahn weist vollständigkeitshalber darauf hin, dass die in der Mitteilung erwähnte „Streckenkorrektur zum historischen Trassenverlauf“ - sprich eine direkte Anbindung des Flughafens mit einem Gleis - nicht Gegenstand der Machbarkeitsstudie ist, die vor kurzem mit positivem Kosten-Nutzen-Ergebnis vorgestellt wurde.

So, hier erst mal vielen Dank an alle, die vor ein paar Tagen an unserem Medienbild mitgewirkt haben. Danke auch an den ...
26/06/2024

So, hier erst mal vielen Dank an alle, die vor ein paar Tagen an unserem Medienbild mitgewirkt haben. Danke auch an den Künstler, der uns die Papierbahn besprüht hat. Ein Teil der Initiative Almetalbahn war zum Fototermin gekommen, das Wetter dafür war ja klasse.

Beim nächsten Mal nehmen wir aber etwas stabileres Material für unser "Graffiti to go"...

Die Machbarkeitsstudie zum möglichen Reaktivierungsprojekt Almetalbahn ist positiv! Beide bewerteten Szenarien schnitten...
19/06/2024

Die Machbarkeitsstudie zum möglichen Reaktivierungsprojekt Almetalbahn ist positiv! Beide bewerteten Szenarien schnitten mit einem Wert von 1,6 ab und liegen damit deutlich über der geforderten "1". Einfach gesagt heißt das, das der volkswirtschaftliche Nutzen das 1,6-fache der Kosten beträgt, sich eine Umsetzung also lohnt.

Wir werden uns nun erst einmal intensiv mit den Ergebnissen befassen. Die Studie steht im Web:

https://www.nwl-info.de/fileadmin/NWL/Downloads/Informationen_fuer_Meinungsbildner/Machbarkeitsstudie_Wiederinbetriebnahme/240618_Almetalbahn_MBS.pdf

Das Ergebnis der Studie bedeutet nicht, das die Strecke von Brilon Stadt bis Paderborn reaktiviert wird. Das Ergebnis dient als "Eintrittskarte" für alle weiteren Planungen. Der nächste logische Schritt wäre eine Standardisierte Bewertung. Dazu später mal mehr.

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