Lass doch mal Dampf ab

Lass doch mal Dampf ab Ein Groundhopper erzählt seine Erlebnisse von seinen Reisen und seinem Lieblingsverein Hamm United.

Nachdem der Hammer Park mal wieder nö sagte oder viel mehr das Bezirksamt nicht mal Rasen mähen kann, verschob man jegli...
17/03/2026

Nachdem der Hammer Park mal wieder nö sagte oder viel mehr das Bezirksamt nicht mal Rasen mähen kann, verschob man jegliche Hopperaktivitäten gleich wieder auf Sonntag. Denn am Sonntagmorgen wurde wirklich klar in Holm wird gespielt und so zuckelte man zur S Bahn und traf in selbiger den LHK. Der hatte uns eine Rundreise mit Fussball Unterbrechung im Kreis Pinneberg gebucht. Erst ging es nach Pinneberg selber und dann mit dem Bus 594 nach Holm. Dieser Bus verbindet tatsächlich Norderstedt mit Wedel und klappert jede Gießkanne dazwischen ab. Uns spuckte er dann an der zweiten in Holm wieder aus.

Jetzt galt es den Eingang des Platzes zu erreichen und wir mußten einmal um alle anderen Plätze rum inklusive Baseballplatz. Dann konnten wir endlich unseren Obolus bezahlen und prüften dabei noch die Rechenkünste der Dorfjungend. Wir waren pünktlich zum Anpfiff am Platz und ich machte erstmal meine Fotosafari, man nennt es Stadion weil alle auf einem Hügel stehen dürfen und die Flutlichter sind hier überbewertet da sie alle in der Ecke rumlagen . Einmal rum gönnte ich mir ein Bier und verfolgte das Geschehen.

Der LHK informierte mich darüber das der TSV Holm gewinnen sollte um noch eine reelle Chance auf den Klassenerhalt zu haben. So erarbeitete sich der Gastgeber gute Chancen, aber auch Gegner union Tornesch III ließ beste Chancen aus so das der LHK schon befürchtete ein weiteres 0-0 sehen zu müssen. Torlos ging es in die Pause. Das Spiel bliin Halbzeit Zwei recht munter aber spannend wurde es erst zum Schluß. Tornesch schlug eine Ecke in den Strafraum der Ball flatterte durch selbigen under ein Tornesch Spieler nutzte die Möglichkeit den über der Torlinie schwebenden Ball rein zu köpfen. Die Chance diese Möglichkeit nicht zu machen lag bei 0 %. Alles andere wäre aushebeln jeglicher physikalischer Gesetze gewesen.
Aber Tornesch träumte schon vorm Sieg und postwendend machte Holm den Ausgleich. Gut dann doch ein Unentschieden, aber holm dachte da anders und Tornesch zum großen Rumgestocher im eigenen Strafraum ein und ein Tornescher stocherte am besten und der Ball kullerte ins Tor. Dann schenkte man billig auch noch einen Elfer her. So hieß es 1-2 und Holm wird es ganz schwierig haben die Klasse zu halten.

Wir eierten zum Bus und setzten die Rundfahrt Richtung Wedel fort. Enterten die Bahn und fuhren entspannt gen Heimat. Die Bahn spuckte mich Reeperbahn aus und so ging ein netter Tag zu Ende.

Nachdem der Winter dieses Jahr mal auf Game of Thrones gemacht hat, war die Hoffnung groß das das erste Spiel eines von ...
12/03/2026

Nachdem der Winter dieses Jahr mal auf Game of Thrones gemacht hat, war die Hoffnung groß das das erste Spiel eines von Hamm United im Park sein würde. Der Boden brauchte aber noch ne Pause und so fiel ein weiteres Spiel aus. Aber es gab eine schmucke Alternative. Unweit von Hause sollten Sankt Pauli III und Altona 93 II aufeinander treffen und so brachte man unverrichteter Dinge seine HUFC Wäsche nach Hause und tigerte hinters Millenntor. Kurz vor Anpfiff der Landesliga Hammonia, alles anderen Bezeichnungen sind im übrigen Quatsch, war ich vor Ort. Ich fand ein Bänkchen , nahm Platz und wohnte dem Spiel bei. Zwar hatte ich Altonafarben an, aber Sympathien hatte ich für beide.

Das Kräfteverhältnis war klar, Sankt Pauli war vierter und Altona drittletzter und das Spiel lief genau so ab. Die Richtung war gen Tor Altona und diese waren nur damit beschäftigt es einigermaßen zu verteidigen. Die wenigen Offensivaktionen verpufften. Kurz vor der Pause erzielte Sankt Pauli das 1-0. In der zwoten Hälfte konnte Altona im Angriff ei wenig zulegen allerdings erhöhte Sankt Pauli ab der 60. wieder den Druck und machte folgerichtig das 2-0. Man setzte noch einen obendrauf und gewann verdient 3-0. Schade war das man eher schlechter Gewinner sein wollte und so ein paar Arroganzmomente ins Spiel einfließen ließ. Ich trabte nach Hause und vergaß dieses Spiel.

Es war der letzte Tag angebrochen und der geneigte Leser mag sich fragen Moment er ist in Nottingham und ausser einer Vo...
19/01/2026

Es war der letzte Tag angebrochen und der geneigte Leser mag sich fragen Moment er ist in Nottingham und ausser einer Vorbeifahrt gibt es nix von Forest. Aber aber natürlich hebt man sich das vermeintlich beste bis zum Schluß auf. Es passt doch auch ganz gut diese Reise auf der einen Seite vom Trent zu beginnen und auf der anderen zu beenden. Das Spiel an dem ich vorbeifuhr war gegen Manchester City, keine Chance ne Karte zu bekommen. Everton der jetzige Gegner war ein anderes Kaliber. Ich stürzte mich mit einer Mitgliedschaft in Unkosten, was ich ja eher nicht wirklich mag, aber irgendwie reizte mich der City Ground. Es ist vor allem dieses Bild von beiden Stadien, Meadow Lane und eben der City Ground, das mich bewog auch diesen besuchen zu wollen und auf einer Reise mit Meadow Lane und City Ground beide in der Tasche zu haben.

So ging es zu meinem zweiten Premier League Spiel überhaupt und lustiger Weise war das erste im Goodison Park von Everton. So stolperte ich wieder einmal zur Tram und dann später zum Stadion , ist schon cool über den Trent zu gehen auf das hell erleuchtete Stadion zu. Den letzten Rest läuft man am Fluss lang, ich muss auch jeden Trent folgen. Es ging rein , rauf auf die Tribüne, Fotos machen und wieder runter Bovril kaufen. Mein mir nicht bekannter Sitznachbar quittierte es mit einem ah, Bovril. No Bovril, no Party i like to say.

Ein ganz klein bisschen wiederholte sich das Spiel aus Chesterfield. Forest hatte eine gute Anfangsphase mit einigen Torchancen die auch hätten drin sein können und wie es dann immer so ist machte Everton die Bude. Danach machten machten das nötigste, ließ Forest laufen und fuhr den einen oder anderen Konter. In der zwoten Hälfte saß einer und es stand 0-2 für Everton. Bemerkenswert was das immer auslöst, in Scharen verließen die Heimfans das Stadion. Zu sehen gab es auch nix mehr es blieb beim 0-2.

Interessanter in der zweiten Halbzeit war das Gebaren von Everton Torwart Pickford, was für ein Kasperletheater. Wenn mal ein Ball zu ihm durchging schiess er seine Vorderleute so dermaßen zusammen man müsste denken er hat gerade das achte Ding kassiert. Dafür gab es irgendwann Feuer zurück, aber das interessiert ihn nicht der bölkt weiter. Ja und dann tut er sich weh und wird erst Minuten lang behandelt, selbst der Ersatztorhüter macht sich warm , aber der feine Herr Pickford kann natürlich weiter machen. Danach hampelt herum , streckt sein Bein übertrieben und kann dann wieder wie ein junger Gott jubeln. Sein vermeintliches Ziel erreicht er , er bringt die Forest Supporter zur Weißglut. Die Ordner müssen sogar in den Hintertorblock und für Ruhe sorgen, eine Person wird gar abgeführt. Alles wegen diesem Kasperletheater.

Ich begab zurück zum Bus und kam noch mit eine Forest Fan ins Gespräch über Pickford natürlich. Einmal umsteigen und ich war wieder zu Hause ein letztes Mal in dem in Nottingham. Einen Tag später war ich wieder in meinem angestammten zu Hause.

Am nächsten Tag ging es nach West Bridgford und damit war der Fordtripler voll. Fährt der alte Lord fort, fährt er mit d...
17/01/2026

Am nächsten Tag ging es nach West Bridgford und damit war der Fordtripler voll. Fährt der alte Lord fort, fährt er mit dem Ford fort und so weiter. Ich fuhr früher los da mittags Forest spielte und ich am City Ground vorbei musste. Half nix der Bus war 10 Minuten nach Abpfiff da und steckte im Stau. Gerade so eben war ich zum Anpfiff am Regatta Way, die Heimat vom West Bridgford Colts FC. Dieser wurde als Jugendclub gegründet, bekam aber später auch Herren und Damenmannschaften hinzu. Diese firmieren als West Bridgford FC.

Die ersten Herren empfingen die Clifton All Whites. Der Platz eine kleine Tribüne zum sitzen, dort hatte sich der Clifton Anhang breitgemacht. Sonst gab es wenig Bebauung direkt am Platz. Paar Meter weg war ein Multifunktionsgebäude wo nach zwei erfolglosen Spielen endlich wieder ein Bovril bekam.

Das Spiel war lange ausgeglichen und erst kurz vor der Pause gab es etwas zählbares zu sehen, einen zauberhaften Weitschuss deim langen Eck einschlug. Die Marke die der gemeine Engländer a Screamer nennt. Nach der Pause kippte das Momentum immer weiter Richtung All Whites 20 Minuten vor Schluss fiel der Ausgleich. Jetzt flippten die mitgereisten Fans aus und kurz vor Schluss gab dann den Siegtreffer zu bejubeln. West Bridgford war nicht komplett ohne Chancen, aber wenn man die vorne nicht macht, der Gegner macht es. So siegten die Clifton All Whites mit 2-1. Zurück ging es mit Bus, diesmal Ratzfatz und so kehrte recht zügig wieder zu Hause ein.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nach Birmingham und mit den Birmingham City Frauen das St. Andrews machen.  Aber d...
16/01/2026

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nach Birmingham und mit den Birmingham City Frauen das St. Andrews machen. Aber die Erkältung und der lange Tag vorher, machten mich schlapp, so das ich nicht fuhr. Zumal ich 2 1/2 Stunden hin und ebenso lange zurück brauchen würde. Stattdessen schlief ich länger und bummelte durch Nottingham. Ich deckte mich auch noch ein wenig mit Medikamenten ein, sollte die richtige Entscheidung gewesen sein. Schon an diesem Abend cancelte ich den Trip am nächsten Tag, der in die gleiche Richtung ging und das Spiel auch noch abends stattfand. Ich wäre 2 Uhr nachts zu Hause gewesen. So sollte erst am 26. dem Boxing Day das nächste Spiel folgen.

Basford United sollte hier das Ziel sein, 15 Minuten mit der Tram weg . Mit dem erreichen weiterer Ziele am 26. im UK ist es ja so eine Sache. Denn der Nahverkehr fährt eher sporadisch, so war ein Doppler zum Beispiel nicht zu bewerkstelligen. Also fiel die Wahl aufs Stadion the Mill. Basford empfing Carlton Town, seines Zeichens Tabellenführer. Basford trat als fünfter an in einem Spitzenspiel und Derby. Wahrscheinlich wäre bei solch einer Konstellation in Deutschland Fantrennung und eine Hundertschaft angeordnet worden. Hier laufen alle relaxt frei herum , frotzeln sich an und gut ist. Die Stimmung war angespannt, aber nicht aggressiv, beste Voraussetzungen für einen heißen Fight.

Der Ground selber hat hinter einem Tor eine Sitztribüne und neben dem Platz eine zweite. Auf der anderen Seite gibt es überdachte Stehplätze. Ebenfalls hinterm Tor ist noch ein Multifunktionsgebäude mit Anzeigetafel. Auf der Längsseite mit Sitztribüne ein zweites mit Bar. In einer Ecke war noch ein Container mit dem Fressbüdchen gequetscht.

Oberwasser hatten in den ersten 15 Minuten die Hausherren mit einigen guten Chancen und dann wurde mit dem ersten richtigen Angriff selbiges vom Tabellenführer abgegraben. Es stand aus dem Nichts 0-1 und dieser Treffer saß. Basfords Angriffsschwung kam zu einem abrupten Ende und Carlton Town verwaltete im Stile eines Leaders. So ging es in die Pause. Wie es Tradition im englischen Non League Football ist stehen die Fans einer Mannschaft hinter dem Tor auf das ihr Team spielt und so gibt's ein lustiges Bäumchen wechsel dich zur Pause. Fahnen werden abgehängt und auf der anderen Seite brav wieder angebracht.

Carlton kam mit breiter Brust aus der Kabine und hatte fünf Minuten nach wieder Anpfiff den Ball zum zweiten Mal in die Maschen. Das zog den Stecker und das Spiel dümpelte nur noch vor sich hin. Stattdessen fing der Carlton Kapitän streit mit dem heimischen Publikum an , das ging soweit das er sich mit einem Basford Verantwortlichen um den Ball zankte und wie weit er denn ausholen dürfte beim Einwurf. Die Liegen nerven blank, helfen tat es aber Basford denn die wachten wieder auf und ab der 80. Spielminute hatten wir ein komplett anderes Spiel. Basford drückte und Carlton fand keine Antwort. Die Heimmannschaft belohnte sich auch mit dem Anschlusstreffer. Dann schlug das Karma zu, in dem der Carlton Kapitän, zum falschen Moment am falschen Ort ne Grätsche auspackte. Nämlich schön im Strafraum, ergo Strafstoß für das Heimteam. Dieser wurde souverän verwandelt und der Ground zum Hexenkessel.

Der Kapitän der Gäste verließ den Platz wie ein geprügelter Hund und die Heimfans kosteten es aus. Es stellt sich da wohl nicht die Frage wer hier Verlierer des Tages war. Die Heimmannschaft hingegen wurde selbstredend gefeiert. So ging es für mich zurück zur Bude logischerweise mit der Tram. Nach 20 Minuten war ich wieder zu Hause.

Nach dem Urlaub ist ja bekanntlich vor dem Urlaub und wenn man dann noch reichlich Geld über hat dann bucht man schnell ...
15/01/2026

Nach dem Urlaub ist ja bekanntlich vor dem Urlaub und wenn man dann noch reichlich Geld über hat dann bucht man schnell seinen obligatorischen England Urlaub über die Festtage. Als Möglichkeit hatte ich Nottingham ins Auge gefasst und die Bedingungen waren weiter günstig und so wurde es auch Nottingham. Der Flug Richtung Manchester sollte um 21.30 Uhr dann kann man noch brav arbeiten vorher. Wenn denn nicht die Erkältung entgültig zugeschlagen hätte und bis Donnerstag Abend war nicht sicher ob ich es schaffe.

Aber bis zum Mittag am Freitag fühlte ich mich fit genug um die Reise anzutreten und so zuckelte ich um 19 Uhr Richtung Flughafen. Pünktlich war ich vor Ort und wagte noch ein Blick aufs Konto und wie zauberhaft das Geld war drauf, also nicht so ein Stress wie letztes Jahr. Schon beim verlassen des Hauses kam die Nachricht dass der Flug sich verspätet am Ende 1 1/2 Stunden. Da ich sowieso um die Zeit nicht mehr nach Nottingham gekommen wäre , war es umso besser das ich ein Hotelzimmer am Flughafen Manchester gebucht hatte. Da ging es hin und gleich in die Falle.

Ganz fit war ich nicht aber es ging früh raus ab zum Bahnhof und das war Zeit aufwändiger als geglaubt. Dazu habe ich mal wieder was gemacht das ich nicht näher erwähnen möchte, nur so viel wie habe ich es bisher geschafft so viel zu reisen? Der Zug nach Manchester Piccadilly war weg. Das würde bedeuten das ich nicht pünktlich in Nottingham sein würde. Ruhe bewahren Google Maps konsultieren und siehe da da fährt ein Bus nach Stockport und dort bekam ich tatsächlich meine anvisierte Bahn nach Nottingham. Die Fahrt durch die Pennines ist wirklich sehr sehenswert und so blickte ich die meiste Zeit aus dem Fenster.

In Nottingham angekommen bin ich in das Hotel in dem ich mir einen Parkplatz für meinen Rucksack gemietet hatte, abgeben, Bon bekommen nicht mal 2 Minuten mir wurde sogar noch die Toilette angeboten da sie gerade mal offen war. Zurück ging es das zweite mit der Tram in die Stadt, dort holte ich mir was zu essen. Ich aß draußen und mir wurden die Finger kalt , da ich ja vor hatte etwas länger noch draußen zu sein, besorgte ich mir Handschuhe. Adhoc gab es nur welche für 7-14 Jährige, aber ich kriegte sie über meine zwei Bund Wurzeln und sie hielten warm. Dazu kam noch ein Schal den ich jetzt im täglichen Gebrauch habe, ebenfalls für die genannte Altersgruppe.

Jetzt konnte ich zum wesentlichen kommen, dem Fußball. Die erste Station des Tages sollte Meadow Lane von League One Club Notts County sein. Als ich auf den Eingang für die richtige Tribüne zuging , sah den einmaligen Blick den es nur hier gibt , den auf den City Ground von Stadtrivalen Nottingham Forest. Beide Stadien sind nur wenige hundert Meter voneinander getrennt und zugegeben dem Fluss Trent und hinterm City Ground ist auch noch ein Cricket Stadion von nicht unerheblicher Größe.

Im Stadion gönnte ich mir erstmal einen Willkommens Bovril und machte ein paar Fotos. Dann begab ich mich zu meinem Platz. Notts County, der älteste Proficlub der Welt, empfing Walsall FC. Das Spiel gab nicht viel hier und die Leistung des Heimteams sorgte nicht für gute Laune. Das Walsall auch nicht besseren Fußball bot, war den mitgereisten 700 egal, man feiert sich dann selbst. Es war ein Spiel das ein 0-0 sowas von verdient hatte. So ging es schnell raus aus dem Stadion und Richtung Bus . Bei einem 12.30 Uhr Anpfiff ist um 15 Uhr natürlich ein weiterer möglich. Ein weiteres Mal ging es mit der Tram durch die Stadt, vorbei am Rucksack Parkplatz und meiner eigentlichen Unterkunft zum zweiten Ground des Tages.

Selhurst Street hieß dieser und ist die Heimat von Radford FC. Im Rahmen der United Counties League empfing man Shirebrook Town. Wir befinden uns in der zehnten Liga. Im Verlauf der Reise wurde ich gefragt warum ich mir diese Niederungen antue. Weil es hier ruhig ist , man hier eine anständige Fotosafari machen kann und es schlichtweg gemütlicher ist. Wenn man hier den Platz betritt ist man gleich am Multifunktionsgebäude hinter einem der Tore. Direkt daneben hat man eine dreireihige, überdachte Sitztribüne reingequetscht. Von dort aus gesehen auf der rechten Längsseite ist das Fressbüdchen und ein Unterstand zum trockenen Stehen. Zu erwähnen noch die Flutlichtmasten, die nicht groß und nicht hell waren, aber mit ihrer Gitterstruktur Charme ausstrahlten.

Nach der Fotosafari ging es einen Burger verhaften und die Wartezeit verging schnell mit einem Gespräch mit der Dame vom Grill. Ich durfte sie auch noch informieren das der Gegner bereits 0-1 führte. Das Spiel war wie die Atmosphäre, düster und unansehlich. Radford brauchte lange um ins Spiel zu finden und Shirebrook glänzte auch nicht gerade. Und ja deswegen fahre ich so gerne hierher. Nach dem Burger gabs ein englisches Stout und die Pause. Die verbrachte ich im Fanshop, oder das was inhaltlich übergeblieben ist. Denn man erzählte mir das er ein Jahr zu war. Es gab zwei Räume der hintere war eine Bücherei oder eher Antiquariat über und über voll mit Programmheften. Nicht nur von Radford, hier gab es alles. Man wolle alles katalogisieren hieß es stünde aber auch zum Verkauf. Beinahe hätte ich die komplette Season 84/85 gekauft, empfahl aber das man das besser mal zu erst sichert. Da lag definitiv ein Schatz und die Geschichte eines Vereins.

Mit einem zweiten Bier machte ich mich auf der Tribüne gemütlich und sah wie Radford klar besser ins Spiel fand und es nur noch in eine Richtung ging. Shirebrook fand nicht mehr statt und konnte froh sein nur 3-1 verloren zu haben. Immer wieder wurden sie auf der rechten Seite überrannt und ausgespielt, nur die Unzulänglichkeiten der Radford Spieler war es zu verdanken das es nicht ein Desaster wurde. So endete das Spiel 3-1 und mein Tram Abenteuer ging weiter. Einmal noch an meinem eigentlichen Ziel vorbei um meinen big grey rucksack abzuholen und das darf ich tatsächlich so sagen. Dann endlich zur Unterkunft für die nächsten 12 Tage. Schön wieder zu Hause zu sein.

Im Urlaub war ich ständig unterwegs,  danach wurde ich krank und dann war schon wieder Urlaub.  So ist ein bisschen aufg...
14/01/2026

Im Urlaub war ich ständig unterwegs, danach wurde ich krank und dann war schon wieder Urlaub. So ist ein bisschen aufgelaufen. Wird Zeit die gähnende Leere hier aufzufüllen. Aktuell lässt das Wetter hier keine neuen Abenteuer zu , so kann man mal gelassen nachtragend sein. Dann wollen wir mal loslegen.

Nachdem eine Woche Taiwan viel zu schnell verging , landete ich in Tokyo und das Abenteuer Japan begann. Gleich am nächsten Tag sollte meine Hopperaufgabe erledigt werden . Japan hat halt viel zu bieten und so lag der Fokus nicht auf Fußball allein. Zumal der Kalender auch nicht allzu voll mit Spielen war. Das lag aber auch daran das es bereits der 37. Spieltag war, Japan ist im Kalenderjahr Rhythmus.

Auch wenn es genug Spiele in Tokyo gab zog es mich nach Utsunomya, vierzig Minuten mit dem Shinkansen entfernt. Es ist wirklich wahr entspannter Reisen kann man nicht, auf dem Hinweg habe ich mich sogar noch das Green Car gegönnt, die erste Klasse in japanischen Zügen. Zurück in der normalen Klasse war es aber auch sehr angenehm. Im übrigen hätte ich zehn Berichte aus Japan schreiben können und hätte nicht über den Bahnverkehr maulen müssen. Utsunomya wählte ich da ich meinem Öffihopping ebenso Futter geben konnte. In Form einer Tram. Die ganze Japan Reise stand im Zeichen interessanter Öffi Formen.

Dazu kam dann noch das Oya Historic Museum, das ist ein alter Steinbruch der im Felsinneren liegt. Richtiggehend Hallen wurden in den Fels getrieben, absolut sehenswert. Dann wollte ich noch zu einer zehn Meter hohen Götterstatue wurde aber vom Geräusch eines fliegenden Balles abgelenkt . Auf der Karte hatte ich gesehen das es einen Fußballplatz dort gibt und so machte ich einen Abstecher. Der Ground gab nicht viel her und war auf einschlägigen Apps auch nicht zu finden. So sah ich von einem weiteren Spiel ab und erkundete Utsunomya noch ein wenig.

Dann ging es zum Kanzeki Stadium, die Heimat vom Tochigi Soccer Club. Das Stadion ist recht neu und ist auch für Leichtathletik ausgelegt. Dass alte hätte ich sogar mit der Tram erreicht. Das neue ist eine klassische Schüssel ohne VIP Tribüne und man kann einmal komplett rum. Das machte ich zweimal, einmal um die obligatorische Fotosafari zu erledigen und dann um den auserkorenen Fressstand zu erreichen. Insgesamt gab es deren zehn und alle mit unterschiedlichen Angeboten. Solch eine krasse Auswahl habe ich in einem Stadion noch nicht erlebt.

Das Spiel lief bereits und Tochigi drückte, den theoretisch war noch ein Play off Platz möglich, dafür brauchte man aber 6 von 6 möglichen Punkten und Schützenhilfe. Gegner Gainare Tottori hingegen war jenseits von gut und böse. Das Spiel war eines der J3 was dann tatsächlich mal der dritten Liga entsprach. Der Druck wurde auch in ein Tor umgemünzt und man liess den Gegner laufen um dann in der Abwehr souverän abzufangen. Zur Pause stand es dann 1-0 und gleich nach wiederanpfiff erhöhte Tochigi auf 2-0. Entspannt spielte man es zu Ende allerdings in der Nachspielzeit zu entspannt. Der Fehler konnte nur durch Foul im Strafraum gelöst werden und den Elfer machte Gainare rein. Anders hätten sie aber auch kein Tor geschossen. Tochigi aber war verdienter Sieger aber im letzten Spiel gab es nur ein Unentschieden und so war der Playoffplatz passe.

Nachdem Spiel kehrte ich in die Stadt zurück und holte mir auch den Trampunkt. Es gab nur noch eine Sache zu erledigen, Utsunomya ist für Gyoza bekannt und so gab es zum Abendessen eben diese und ne zünftige Schüssel Ramen. Wie erwähnt ging es dann entspannt mit dem Shinkansen zurück nach Tokyo.

Vor über einem Jahr fand die Entscheidung statt erst nach Taiwan und später nach Japan zu fliegen.  Natürlich sollte Fuß...
16/11/2025

Vor über einem Jahr fand die Entscheidung statt erst nach Taiwan und später nach Japan zu fliegen. Natürlich sollte Fußball dabei sein, wobei es keine reine Hopperreise werden würde. Drei Tage vor Flug gab es dann entgültige Sicherheit auf ein Spiel, dazu gleich mehr. Erstmal ging es Freitag Abend nach Frankfurt zum Airport und Samstag in den Flieger nach Taipei der Hauptstadt von Taiwan. Der feine Herr flog Business Class, aber auch um etwas frischer den Tag vor Ort zu starten, schließlich landete man gegen 6 Uhr Ortszeit. In Deutschland 23 Uhr einen Tag vorher.

Taiwan ist kein Fußball Land, es gibt Bemühungen das zu verbessern, aber die Suche nach einem Spiel ist echte Detektivarbeit. Es sollte lange dauern bis die Spielpläne der taiwanische Profiliga raus waren und schnell war klar hier wirst du kein Glück haben. Natürlich hatte ich mir ein Länderspielwochenende zur Anreise ausgeguckt. Die Nationalmannschaft hatte natürlich kein Heimspiel. Die Frauenliga spielte Samstag da guckte ich gerade Dune übern Kaspischen Meer. Blieb nur der geliebte Amateurfussball. Wobei schnell klar war da biste schnell auf Freizeitliga Niveau. Im Fokus der Bemühungen war die Taiwanese International Football League und das war Krümelsucherei. Die Kommunikation war schwierig, sozial media Arbeit halt freiwillig und irgendwann schrieb mir jemand mal " probably yes". Es war auf die Frage ob am 16. November denn gespielt wird.

Tatsächlich kam dann die Info und so machte ich mich vom Flughafen auf den Weg zum Hotel, gab die Koffer ab und zog zum Platz. Die TIFL spielte die kompletten Spiel Tage auf ein bis zwei Plätzen und laut Ankündigung solltein Jinhe schon ab 9 Uhr gekickt werden, also hin da. Ich wollte das 11 Uhr Spiel zwischen den Warriors und Biltar Putra sehen. Bei der Fotosafari deuchte mir aber das hier kein Spiel stattfinden wird, zwar turnten hier Spieler im Trikot rum aber das war ein Training einer Jugendmannschaft. Informationen waren nicht zu bekommen und ich hatte den Gedanken. Die spielen alle auf dem anderen Platz und so wechselte ich die Location. Schade den dieser Platz hatte sogar eine Tribüne.

Tatsächlich fand ich dann ein laufendes Spiel im Sunshine Football Stadium vor und es war klar das war das anvisierte Spiel. Da ich am Ground vorher zeitig da war und wieder weg bin und das Spiel hier später angepfiffen wurde verpasste ich nur 10 Minuten. Der letzte Warriors erkämpfte sich ein Unentschieden gegen den Dritten in der Division 2. Es war wohl der erste Punkt im 4 Spiel. Beinahe wäre es ein Sieg geworden aber der Treffer kurz vor Schluss war Abseits. Es wäre auch das einzige Tor im Spiel gewesen. Obwohl das hier alles auf Selbstbeteiligung läuft, gab es tatsächlich ein komplettes Schiri Gespann und auch das Spiel Niveau war recht gut, da habe ich in Kreisligen schon schlimmeres erlebt. Spannend waren die Strafraum Markierungen aus kleinen Trainingshütchen. TIFL ist eine Liga hauptsächlich von und für Ausländer, mehrheitlich aus dem englischsprachigen Raum.

Der Platz war eine Wiese umzäunt mit Minitoren und mitten in einem Erholungspark. Alles an einem Fluss gelegen und daher gab es um den Platz viel Wildwuchs. Spannend war die Kulisse dahinter mit vielen Brücken und hohen Gebäuden. Natürlich war es der wärmste Tag und so verkrümelte ich mich unter einem Baum in den Schatten. Langsam merkte ich den Jet Lag und so zog es mich schnell zurück zum Hotel.

Adresse

Strafraumstraße 16
Spielfeld

Öffnungszeiten

Freitag 19:30 - 21:15
Samstag 03:30 - 17:15
Sonntag 03:00 - 16:45

Telefon

+4915752005191

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