17/10/2022
Teil 1
Ein „Schritt“ zur Lebensqualität zurück…
Ca. 2010 fing alles an.
Mein rechtes Knie schmerzte beim Treppen steigen, gehen, laufen etc. Darauf folgten 5 OPs und keine hat Erleichterung geschafft (2x MPFL Plastik,2x Arthroskopie, und 1x Mikrofrakturierung).
Im Gegenteil. Letztes Jahr im Oktober habe ich mir dann im das Knie völlig zerschossen. Nichts wildes, keine außergewöhnliche Bewegung, ich bin nur gegangen und es machte Knacks. Urlaub abgebrochen, nach Hause ins Krankenhaus.
Frau I. es sieht nicht gut aus.
Tage später MRT und die Gewissheit, Knorpelschaden Grad 4. Darauf folgte die Mikrofrakturierung die überhaupt nichts gebracht hat außer Ausfall auf der Arbeit und weiterhin höllische Schmerzen.
Der letzte Schritt war die Knie Tep (Knieendoprothese). Ich musste mit vielen Ärzten, Orthopäden, Chirurgen sprechen um jemanden zu finden der meine OP macht. Standard war nämlich die Antwort: Ja, ihr Knie ist nicht mehr zu retten, es muss eine Tep her ABERRRR sie sind noch so jung. Mein alter war das Hauptproblem. Mit 35 Jahren wollen viele Ärzte diesen Eingriff nicht machen obwohl es keine Alternative gibt/gab. Man entspricht nicht der Norm. Vorschlag: irgendwie 10-15 Jahre noch damit klar kommen. Schmerzmittel nehmen und versuchen so lang wie möglich durchzuhalten. Entschuldigung, ich laufe schon lang genug damit rum. Ein Alltag ohne Schmerzmittel nicht mehr möglich. Abends teilweise so schlimm das ich vor schmerzen nur noch geweint habe. Lebensqualität gleich null weil man vieles nicht mehr mit machen kann.
Fortsetzung folgt….
Bilder sind vom letzten Oktober kurz nach dem Knacksen