Die Kürzlich gebildete Bürgerinitiative "Gegen Schweinemast in Drei Gleichen" will den geplanten Bau einer Schweinemastanlage mit zunächst 1000 Tieren, mit Protesten, Unterschriftensammlungen und weiterem Aktionen stoppen! Einwohner aus Wandersleben, Cobstädt, Seebergen und Grabsleben müssen zukünftig mit enormen Geruchsbelästigungen und Bodenverschmutzungen durch den Bau einer Schweinemastanlage
von 1.000 Tieren fürchten. Der Betreiber, ein ehemaliger Wanderslebener, plant eine Schweinemastanlage unmittelbar vor dem Ortseingang Wandersleben aus Richtung Seebergen. Die kürzlich gebildete Bürgerinitiative „Gegen Schweinemast in Drei Gleichen" will dieses unsinnige und schädliche Vorhaben für die Bewohner der Gemeinde „Drei Gleichen“ mit Protesten und Unterschriftssammlungen stoppen. Für einen Ort wie Wandersleben im landschaftlich reizvollen Gebiet der Burgen „Drei Gleichen“ ist eine solche Anlage nicht tragbar. Der Charakter des Ortes, der sich bereits mit der „Thüringer Frischei“ und Putenmastanlage arrangiert hat, würde durch den Betrieb einer weiteren industriellen Mastanlage nachhaltig beeinträchtigt werden. Schon die Existenz eines solchen Betriebes würde die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten erbrachten Anstrengungen zur Verschönerung des Ortsbildes und zur Herrichtung von Häusern und Grundstücken erheblich abwerten. Insbesondere muss man von einer deutlichen Geruchsbelästigung für den ganzen Ort und den umliegenden Ortschaften ausgehen, da man die Anlage unsinnigerweise unmittelbar am Westrand des Ortes und damit in die deutlich vorherrschende Windrichtung bauen will. An jedem Tag mit dem üblichen Westwind werden Schweineausdünstungen durch die Wohnungen und Gärten ziehen. Hinzu kommen die durch den Schweinedung zu erwartenden Umweltbeeinträchtigungen sowie das hohe Verkehrsaufkommen mit den Transport der Schweine und die Ver- und Entsorgungsfahrten der Anlage. Schließlich ist zu bedenken, dass solche „kleinen“ Anlagen aus Rentabilitätsgründen eines Tages möglicherweise erweitert werden müssen oder sollen, so die Presseverantwortlichen der BI Sandra Fischer und Dieter Honauer. Wir werden über Info-blätter, Homepage, Facebook und Mailsl die Bürger weiter informieren. Jede Stimme Zählt! Deswegen sind wir über jeden weiteren Mitstreiter und Unterstützer dankbar. Kontaktiert uns oder besucht uns bei einer unseren nächsten Treffen, um eure Meinung kund zu tun.