Fuss e.V. - Achental

Fuss e.V. - Achental Die Ortsgruppe für Fußgängerschutz im Achental (Grassau, Marquartstein. Unter-, Ober-, Hinterwössen, Reit im Winkl)

Die Gemeinde Unterwössen nimmt den Fußgänger ihre Wege. Aus dem reinen Gehweg am Spielplatz und am Bach ist nun ein geme...
06/10/2024

Die Gemeinde Unterwössen nimmt den Fußgänger ihre Wege. Aus dem reinen Gehweg am Spielplatz und am Bach ist nun ein gemeinsamer Weg geworden.

So reagiert die Gemeinde nach Gefährdungen von Fußgängern auf dem Gehweg. Diese werden jetzt erst Recht von Radfahrern genötigt, beleidigt, beschimpft, teilweise sogar mehr.

05/10/2024

Die Urteilsbegründung zum Gehwegparken ist da! Das Bundesverwaltungsgericht findet klare Worte zum illegalen Gehwegparken ‒ und dessen Duldung durch die Behörden.

„Das Interesse der parkenden Verkehrsteilnehmer an einer ungehinderten Fortsetzung ihres rechtswidrigen Verhaltens […] ist nicht schutzwürdig.“

Absurd, dass ein Gericht erst feststellen muss, dass etwas Illegales illegal ist. Bisher stand der „Parkdruck“ jedoch über dem Gesetz. Damit ist jetzt Schluss. Ein wichtiges Urteil, das Anwohnenden im Fall regelwidrigen Parkens in ihrer Straße ermöglicht, von der Straßenverkehrsbehörde wirksame Gegenmaßnahmen zu verlangen.

Mehr zum Urteil und seinen Folgen hier: https://www.fuss-ev.de/?view=article&id=926:der-rechtsstaat-erreicht-den-gehweg&catid=83

Die Gemeinde Unterwössen hat den Gehweg drastisch verkürzt. Das eine Schild auf Bild 2 wurde entfernt und an der Brücke ...
18/09/2024

Die Gemeinde Unterwössen hat den Gehweg drastisch verkürzt. Das eine Schild auf Bild 2 wurde entfernt und an der Brücke als Gegenstück zwei weitere Gehwegschilder aufgestellt.

Gute Nachrichten für alle Fußgänger Der Bundesrat stimmte am 5.7.2024 unter anderem folgende Änderungen der StVO zu, die...
17/09/2024

Gute Nachrichten für alle Fußgänger

Der Bundesrat stimmte am 5.7.2024 unter anderem folgende Änderungen der StVO zu, die Verkehrsminister Wissing vorgeschlagen hatte:

Die lokalen Verkehrsbehörden können jetzt zugunsten von Busspuren, Geh- und Radwegen leichter als bisher Kraftfahrzeuge „die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken … beschränken oder verbieten“ (§ 45 Absatz 1 Satz 2 neue Nummer 7)

Wo auf Hauptstraßen vor Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder Altenheimen 300 Meter kurze Tempo-30-Abschnitte möglich waren, können diese jetzt miteinander verbunden werden, wenn höchsten 500 Meter dazwischen liegen ($ 45 Absatz 9 Satz 4 Nummer 4). Dadurch wird ein ständiger Wechsel 50 und 30 vermieden, der viele Verkehrsteilnehmer verwirrt.

Tempo 30 auf Hauptstraße ist jetzt auch vor Spielplätzen und an „hochfrequentierten Schulwegen“ möglich (§45 Absatz 9 Satz 4 Nummer 6).

Busspuren und Zebrastreifen waren bisher wie viele andere Regelungen nur möglich, „wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend erforderlich ist“ (§ 45 Abs. 9 Satz 1). Nunmehr können sie beide auch ohne „zwingenden“ Bedarf angelegt werden.

Was heißt dies für Unterwössen?

Die Gemeinde könnte an allen Bushaltestellen einen Zebrastreifen anlegen. Damit würden vor allem Schulkinder und ältere Menschen weniger ein Problem haben den Bus zu erreichen bzw. auf dem Heimweg die Straße sicher überqueren.

Da im Abschnitt vom Rathaus bis zum Edeka ein stark frequentierter Schulweg entlangführt, könnte im Bereich vom Seniorenheim bis Alte Schulstraße die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert werden. Dadurch würden wir für unsere Schulkinder einen sicheren Weg zur Schule sowie Senioren einen sicheren Weg zum Einkaufen (Apotheke, Bäcker und Supermarkt) ermöglichen.

Dringender Bedarf besteht hier vor allem an der Bushaltestelle beim Penny. Da hier kaum die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und der Mindestabstand durch Autofahrer eingehalten werden. Beim Edeka überqueren die Fußgänger immer noch die Straße auf Höhe Postweg. Nachvollziehbarerweise nutzt kaum einer den Umweg bis zur Ampel bzw. die neue Querungshilfe auf Höhe Alte Schulstraße.

Gerade in diesem Bereich wären eine Ampel an der Alten Schulstraße die gleichzeitig mit Ampel am Rathaus geschaltet wird, sobald ein Bus ankommt, sinnvoll. Hierdurch wäre der gesamte Bereich für Fußgänger bei einer Rotphase sicherer. Zusätzlich gefährden Radfahrer auf den Gehwegen die Fußgänger, hier wären zusätzliche Radschutzstreifen entlang der Hauptstraße sinnvoll.

Radschutzstreifen dürfen im Gegensatz zu Radwegen in Ausnahmefällen von Kraftfahrzeugen fahrend verwendet werden – jedoch nicht als Parkplatz missbraucht. Kraftzeuge dürften innerorts an einer Bundesstraße am rechten Fahrbahnrand parken.

Zu beachten wäre jedoch auch, dass trotz Radschutzstreifen immer noch ein Mindestüberholabstand von 1,5 m gilt!

12/09/2024

Heute mal eine kleine Erfolgsgeschichte, die vielleicht den einen oder die andere motiviert, Gleichgesinnte zu suchen, um sich zu engagieren. Denn „als Einzelperson kämpft man gegen Windmühlen“, wie es Patrick Accensi ausdrückt.

Er ärgerte sich über die schlechten Bedingungen für Zufußgehende ‒ und gründete kurzerhand eine Ortsgruppe in seiner Heimatstadt Lindau. Accensi und seine Mitstreiter*innen, weisen auf Missstände hin, organisieren Geh-Checks und wollen in Zukunft mit Polizei, Lokalpolitik und dem Verkehrsamt zusammenarbeiten.

Dank einer Pressemitteilung berichtet nun sogar die Lindauer Zeitung in einem ausführlichen Artikel: https://www.schwaebische.de/regional/lindau/lindau/fussgaenger-lobby-in-lindau-verein-fuss-2821475. Daraufhin bekam die Ortsgruppe gleich fünf Anfragen auf Mitgliedschaft.

💡 Übrigens: Ab drei Personen könnt ihr schon eine FUSS e.V.-Ortsgruppe gründen. Das geht ganz schnell und unkompliziert. Wenn ihr aktiv werden wollt, kontaktiert uns unter [email protected] oder meldet Euch bei den Ansprechpersonen in eurem Bundesland➡️ https://fuss-ev.de/verein/in-ihrer-stadt/ -bundeslaender. Wir helfen euch, Mitglieder in Eurer Nähe zu finden oder überlegen gemeinsam, ob wir Sie bei der Gründung einer Ortsgruppe unterstützen können.

Foto: Lea Brelage (Patrick Accensi auf dem „Geh-Check“ für den Verein FUSS e.V.)

12/09/2024

Madrid verbietet Leih-E-Scooter. Nach Paris, Montréal und Melbourne hat sich nun auch die spanische Hauptstadt für ein Verbot entschieden. Hohe Unfallzahlen und massenweise rumliegende Roller sind der Grund. Ab Oktober müssen die Verleiher-Firmen alle Fahrzeuge entfernt haben.

Madrids Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida begründet: Die drei Unternehmen, die Leih-Scooter in Madrid derzeit anbieten, hätten "die Bedingungen zur Sicherheit der Fußgänger, insbesondere der älteren" nicht erfüllt.

So einfach kann es sein. Ein Geschäftskonzept, das nur funktioniert, wenn eine große Zahl an Menschen behindert und gefährdet wird, hat keine Daseinsberechtigung.

Hier der vollständige Zeit-Artikel: https://www.zeit.de/mobilitaet/2024-09/spanien-madrid-e-scooter-verbot-ab-oktober

12/09/2024

Die Schule geht los - und wie kommt man hin? Am allerbesten zu Fuß! Das ist nämlich umweltfreundlich, leise und vor allem: es macht einfach Spaß! :-) Auf dem...

01/09/2024

Schonmal was von der BAGSO gehört? Die „Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen“ vertritt die Belange von fast 20 Millionen Älteren in Deutschland. Rund 120 Vereine und Verbände sind Mitglied im Dachverband. Und seit neuestem auch der FUSS e.V.!

Die BAGSO setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und gesundes Älterwerden ein. und damit am gesellschaftlichen Leben ist ihnen da selbstverständlich ein wichtiges Anliegen. Noch sind die Themen Mobilitätswende und Fußverkehr bei der BAGSO nicht stark vertreten. Doch das möchte die Nonprofit-Organisation ändern.

Wir freuen uns sehr über die Mitgliedschaft! Es ist eine Chance, mit unserer Lobbyarbeit für klima- und menschenfreundliche Mobilität nun einen noch größeren Kreis an Menschen zu erreichen. Die BAGSO-Mitgliedschaft des FUSS e.V. zeigt: Engagement für Nachhaltigkeit und ein Umdenken in der Verkehrsplanung ist nicht nur Interesse und Aufgabe der jungen Generation. Jung und Alt wollen und sollen zusammenarbeiten, um den nötigen gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben.

28/08/2024

Das Verwaltungsgericht München hat eine Klage gegen die Fußgängerzone in der Weißenburger Straße abgewiesen. Die einjährige Testphase geht weiter.

Schlechte Erfahrungen als Fußgänger gemacht? Schickt uns eine PN und wir veröffentlichen die Geschichte anonym!
24/08/2024

Schlechte Erfahrungen als Fußgänger gemacht? Schickt uns eine PN und wir veröffentlichen die Geschichte anonym!

24/08/2024

Schluss mit dem E-Scooter-Chaos! Jetzt unsere Petition unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/e-scooter-das-chaos-beenden-nicht-das-chaos-verschlimmern

Und gern weiterleiten! Wir brauchen jede Unterschrift, damit die E-Scooter von unseren Gehwegen verschwinden. Denn aktuell arbeitet das unter daran, dass noch mehr E-Scooter auf Gehwegen und in Fußgängerzonen zugelassen werden und sogar noch weniger Abstand zu Gehenden halten müssen als bisher.

Wir protestieren dagegen und haben bereits viel Zustimmung durch Medienberichte, Proteste von Polizei, Kommunalverbänden und aus der Politik erfahren. Auf unserer Website mehr zu Wissings Entwurf. Außerdem ein Musterbrief an den Verkehrsminister: https://www.fuss-ev.de/?view=article&id=929:grobe-attacke-auf-die-menschen-zu-fuss&catid=83

Lasst uns Wissing deutlich zeigen, dass wir sein Vorgehen nicht akzeptieren werden. Denn auf Geh-Flächen sind nicht nur nervig, sondern auch gefährlich. Und das, ohne einen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten.

Der Fuss e.V. war hartnäckig. Endlich ein Artikel zum Fussgängerschutz im Gemeindeblatt Unterwössen.
23/08/2024

Der Fuss e.V. war hartnäckig. Endlich ein Artikel zum Fussgängerschutz im Gemeindeblatt Unterwössen.

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Unterwössen
83246

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