02/09/2026
Hier kommt Argument 12, warum es sich doppelt und dreifach nicht lohnt, diese Insel (Fanø) zu besuchen.
Es gibt die höchste Erhebung, den Pælebjerg. 21 m hoch. Dort hinauf zu kraxeln ist seit jeher ein Muss, wenn man Fanø besucht. Aber anstatt dieses Idyll in der Natur der Insel bestehen zu lassen, ist der Kommerz vorangeschritten: eine Gondel führt dort hinauf und oben lockt die Pælebjerg Alm die Besucher. Ein echtes No Go!
Hier lest ihr die bisherigen Gründe:
1. Die vier Kugeln Eis sind so riesig, dass eine 3-Jährige die Eiswaffel kaum halten kann. Außerdem ist das fast zu viel für 2 Erwachsene und 2 Kleinkinder. Es schmeckt dann auch noch gut, sodass man genötigt wird, wiederzukommen. 😤
2. Die Blätterteigbrötchen blättern beim Essen komplett auseinander. Geht ja mal gar nicht, denn wie soll die grovhakket leverpostej so noch ausreichend Fläche bekommen? Am Ende habe ich immer nur noch Krümel auf dem Teller. Fail!
Von den Milliarden Kalorien mal abgesehen.
3. AUTOS! Am Strand!!!11elf!1! Jetzt mal im Ernst. Das ist ja vollkommen verrückt. Kaum auszudenken, dass sowas erlaubt ist. Und dann kommt’s noch schlimmer: Gehbehinderte können so tatsächlich bis ans Wasser, riesige Parkplätze hinter den Dünen werden überflüssig und die Autos verdichten auch noch den Sand. Nicht mal vernünftig über den Autostrand aufregen kann man sich hier. Unmöglich! 😤
4. Kitsch! Widerlich. Da hat man gerade den ekelhaftesten Rosamunde Pilcher Sonnenuntergang mit Sonne, die im Meer versinkt, verdaut und dreht sich um: dann steht auch noch in lila-blau-orangenem Schleier der Mond am Himmel. Noch kitschiger geht’s nicht!
5. Man kommt hier echt nur mit Fähre her. Es gibt Gerüchte, dass ständig Menschen und Autos über Bord gehen, auf jeden Fall aber seekrank werden und wenn ein Kleinkind keine Mütze auf‘m Kopp hat, wird‘s direkt lebensgefährlich! 😳 Von den immensen Kosten mal ganz zu schweigen. Dieses Mal habe ich aber direkt eine Lösung für euch: Fahrt nach Rømø!!! Ist eh schneller zu erreichen, nix Fähre, 100% Genuss. Rømø ist die Lösung für ALLES!
6. Prinsessestang. Baronessestang.
Und was, bitteschön, ist mit den Herren der Schöpfung? Wo ist die Prinsestang, Kongestang oder wenigstens die Baronstang? Von Gleichberechtigung keine Spur. Und über die unzähligen Kalorien reden wir ohnehin besser nicht. Und wer mag schon Marzipan?!
7. Tote Tiere. ÜBERALL. Da möchte man ganz in Ruhe den Strand genießen und was passiert? Man trifft alle paar Meter auf ein totes Tier. Robbe hier, Kaninchen da, dann noch der Rest eines Vogels und eine plattgefahrene Kröte. Morbid, sage ich euch! 💀
8. Das Wetter ist nicht beständig! Da wacht man zu Regen und echtem Schietwetter auf, stellt sich auf einen Tag mit Stricken ein und dann das: Sonne. ☀️ Und dann gleich so viel, dass man die Sonnencreme rausholen und später ein Eis essen muss. Naaa toll…
9. Na ja, dass sowieso die wenigsten Urlauber ihren Hund wieder lebend mit nach Hause nehmen, ist ja echt nichts Neues. Aber jetzt habe ich noch was Fanø-Spezifisches: der eingezäunte, abwechslungsreiche Hundewald ist nur 6 Hektar groß. Also einer der drei. Das sind nur 8-9 Fußballfelder Freilauffläche für Hunde, wenn die elendig lange Leinenpflicht am Strand andauert. Unmöglich.
10. Es gibt hier so wenig zu erleben, dass ich mich ständig genötigt fühle, laufen zu gehen. Und ihr seht: Kala findet das genauso blöd, weswegen sie mich fressen will. Tja. Blöd.
11. Da wo das Meer sein sollte, ist nichts. Nur Sand und Wattwurm-Kacke. 🙄 Pro Tipp: Fahrt an die Ostsee. Da ist das Wasser immer da.