16/10/2026
Ein besseres Büro hat meist eine höhere Kaltmiete pro Quadratmeter. Teurer wird es dadurch nicht unbedingt.
Denn wer nur die Kaltmiete vergleicht, lässt zwei Posten außen vor: wie viel Fläche tatsächlich gebraucht wird und was an Nebenkosten anfällt.
In hybriden Arbeitsmodellen sind die Arbeitsplätze nicht fest einzelnen Personen zugeordnet, sondern werden wechselnd genutzt. Dadurch lassen sich 20 bis 30 Prozent Bürofläche einsparen, und trotzdem findet jede Person einen Platz, wenn sie im Büro ist.
Ein Beispiel mit runden Zahlen:
Heute: 2.000 m² zu 15 € = 30.000 € Kaltmiete im Monat
Neu: 1.500 m² zu 20 € = 30.000 € Kaltmiete im Monat
Die Kaltmiete pro Quadratmeter liegt um ein Drittel höher, die Summe bleibt gleich. Hinzu kommen die Nebenkosten: In einem energieeffizienten Gebäude sind sie pro Quadratmeter niedriger und fallen für weniger Quadratmeter an. In der Summe kann das bessere Büro also sogar günstiger sein.
Der größere Hebel liegt aber woanders. Gutes Raumklima, Tageslicht und Räume für Zusammenarbeit erhöhen die Produktivität, und die ist pro Quadratmeter ein Vielfaches mehr wert als die Miete. Deshalb kann die Entscheidung für ein neues Büro wirtschaftlicher sein, auch wenn die Kaltmiete höher ist.
Wie sieht diese Rechnung mit den Zahlen Ihres Büros aus?
Zum Bürokostenrechner: https://www.bob-ag.de/bob-buerokosten-rechner