Lechweg 2019

Lechweg 2019 Persönliche Eindrücke und Beschreibungen meiner L**hweg-Wanderung im Juli 2019

22/07/2022

Was? Schon wieder 3 Jahre um? Ja, Corona hat so den ein oder anderen Reiseplan über den Haufen geworfen 🙈 eigentlich wollte ich den L**hweg ja in einer Variante schon lange noch einmal gehen… tadaaa! Endlich ist es wieder soweit, am Sonntag geht’s los 🥰 Diesmal von Füssen nach L**h & gemeinsam mit einer Freundin! Ich freu mich! 😎

11/10/2019

Hallo ihr lieben Wander-Fans, ich habe es endlich geschafft, meine kurzen Videos zusammenzufassen! Und bei mir sind definitiv super positive Erinnerungen hoch gekommen und ich würde am liebsten direkt wieder loslaufen!! Viel Spaß beim anschauen und wer weiß, vielleicht bald selber auf dem L**hweg? ;)

Sooo, die 1. Etappe und ich hatten ja bekanntlich noch eine Rechnung offen ;) letzten Donnerstag haben endlich Timing un...
27/08/2019

Sooo, die 1. Etappe und ich hatten ja bekanntlich noch eine Rechnung offen ;) letzten Donnerstag haben endlich Timing und Wetter (halbwegs) gepasst, so dass ich die Tour nachholen konnte. Da sich die Fahrt ab München für nur 1. Etappe ziemlich zieht, hab ich mir charmante Begleiter aus der Gruppe "munich mountain girls" organisiert, so dass wir zu viert (3 Ladies und 1 kleiner Mann) losgezogen sind. Trotz Abfahrt um 07:30 hatten wir leider ziemlich viel Stau, Baustellen und co, so dass wir nach 11:00 erst in L**h waren - das bedeutet, kein Bus bis 13:00 und echt keine Chance, an den Formarinsee (den Ausgangspunkt der Etappe) zu kommen: ausser zu Fuß! 😎 also haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und haben die Etappe einfach umgedreht und sind von L**h an den Startpunkt hochgelaufen. Wunderschöne Etappe, die Wege wurden immer schmaler und verwinkelter, die Sonne glitzert im Wasser... ja, hat sich definitiv gelohnt und die erste Etappe ist definitiv eine der schönsten des gesamten L**hwegs!

18/07/2019

Und hier nun mein persönliches Fazit zum L**hweg: der Weg kann auf unendlich vielen Wegen (im wahrsten Sinne des Wortes) begangen werden:

Komplett organisiert mit gebuchten Hotels, Anreise, Gepäcktransport, Wanderbusse zwischen den Etappen

Orga über ein Reisebüro mit vorgebuchten Hotels und einer App zur Navigation

Auf eigene Faust, aber Unterkünfte im Vorfeld gebucht (hier gibt es Partner-Hotels oder eben noch ganz viele andere)

Einfach drauflos laufen und Abends eine Unterkunft suchen

Vom Formarinsee zum L**hfall - oder eben umgekehrt

"Nur" die eigentlichen Etappen oder eben auch Schleifen einbinden, wild kombinieren oder auch eigene Wege finden

Und so weiter und so fort...

Welches für jeden der richtige Weg ist, muss jeder anhand der eigenen Erfahrung, Kondition und dem persönlichen Bedürfnis nach (Planungs-) Sicherheit entscheiden.

Offiziell gilt der L**hweg als Weitwanderweg und als Mittelgebirgswanderung. Auf den Schildern habe ich wiederum auch die Bezeichnung "einfach alpin" entdeckt. Wenn man wie ich schon die ein oder andere (Berg)Tour gemacht hat, ist der technische Anspruch eher als einfach zu bewerten, insgesamt sollte der Weg aber aufgrund der Länge der Distanzen nicht unterschätzt werden.
Auch hier gilt: sich selbst realistisch einschätzen!

Vorbereitung und Planung:
Ich habe mir auf lechweg.com das offizielle Info-Material bestellt, auf FB gibt's eine offizielle L**hweg Gruppe https://www.facebook.com/L**hweg/ (besonders nach einem so schneereichen Winter äußerst sinnvoll zu aktuellen Wegzuständen, Busfahrplänen etc.) und dann habe ich mich für den Rother Wanderführer entschieden (gibt's als Buch und auch als App). Super hierbei sind auch die GPX Tracks, die man sich dann für jede Etappe runterladen kann, hat mir unterwegs das Leben schon noch ein wenig leichter gemacht.
Aus Gewichtsgründen durfte nur der Rother mit. (siehe Foto)

Statistik:
Offiziell werden 3 Optionen zur Einteilung vorgeschlagen. 6 Tage (sportlich), 7 Tage (klassisch), 8 Tage (gemütlich) und bei allen 3 Optionen identisch mit einer Gesamtwegezeit von 125 Kilometern. Ich habe mich für die sportliche Variante entschieden und dazu gab es ja noch das kleine "warmup" mit Steinernem Meer und der Nacht auf der Freiburger Hütte - hätte man m.E. auch mit der 1. Etappe kombinieren können.
Insgesamt bin ich 176,31 km gewandert, hatte 5150 hm im Aufstieg, 7091 hm im Abstieg und war somit insgesamt 19h, 19m und 51s auf den Beinen. Zwischendrin mal ein wenig schwere Beine, aber zum Glück kein Muskelkater.

Ausrüstung:
Hier gibt es auch Empfehlungen in den Broschüren, im Wanderführer und zahlreiche Packlisten in den Welten des www. Für mich persönlich gilt: weniger ist mehr! (siehe Foto)

Rucksack: für 1 Woche sollten 30-35 Liter reichen, Rucksack Leergewicht max. 1,5 kg

Kleidung: kurze / lange Hose, ggf. mit Zipper. Im Zweifel nur die lange. 1 Shirt, 1 Wechsel-Shirt für abends, dünne (!) Jacke für höhere Lagen / kühlere Temperaturen, Unterwäsche für jeden Tag, 3 Paar Socken, Regenjacke ggf. auch Regenhose, Regenschutz für den Rucksack. Tuch / Mütze als Sonnenschutz, Sonnenbrille, Schlafkleidung:
meine Kleidung ist über die Jahre fast vollständig aus Merino -man riecht nicht und ist sehr leicht im Gepäck. Für die Ordnung im Rucksack arbeite ich gerne mit kleinen, wasserfesten Beuteln. Praktisch sind hier welche mit denen man das Gepäck auch noch ein wenig komprimieren kann, um das Volumen zu verringern.

Kosmetik: Zahnbürste, Pasta, Sonnencreme, ggf. Medikamente, Kamm, Reinigungstücher fürs Gesicht. Ggf. Kräuteröl zum einreiben für die Beine. Bei Unterkünften im Tal verzichte ich auf Handtuch & Shampoo im Gepäck, ist dort überall vorhanden.

ErsteHilfe-Set: gibt es in Outdoor-Läden bereits vorgefüllt in praktischer, kleiner Größe. Ich habe dann noch mit Wund- und Heilsalbe ergänzt. (siehe Foto)

Stöcke: hier scheiden sich die Geister, ich habe sie IMMER dabei. Praktisch ist hier ein leichtes Modell, das auf sehr kleines Maß zusammengepackt werden kann. Auf dem L**hweg gab es in der Tat ein paar bergab Etappen, auf denen ich sie nicht hätte missen wollen.

Schuhe: wenn man ausschließlich den L**hweg läuft ohne Schleifen, Gipfel und Co reichen m.E. Trekking-Schuhe oder Trail-Runner. Ich persönlich bin jedoch ein Fan von festen, Knöchel-hohen Schuhen und ich hab ja durchaus die ein oder andere Stippvisite nach links oder rechts unternommen, so dass meine Wanderschuhe Kategorie B/C sicherlich auf langen, flachen Stücken zwar schwer am Bein waren, insgesamt für mich jedoch aber die richtige Wahl.

Verpflegung: Nicht auf Wasserstellen, Gasthöfe (Ruhetage haben mich die Woche über verfolgt 🤣) oder Supermärkte unterwegs verlassen, sondern selbst genug mitnehmen. Ich persönlich bin mit meiner Trinkblase sehr happy, aber man kann auch einfach eine Flasche mitnehmen. In vielen Unterkünften werden Lunch-Pakete angeboten. Ich hatte meine selbstgemachten Müsli-Riegel und mein Fruchtleder dabei: zum 1. Mal getestet und wird ins feste Repertoire aufgenommen 😁 (siehe Fotos)

Fazit: herrlich und wunderschön war's! Was kommt als nächstes? 🥰

Ein Weitwanderweg durch die Alpen und eine der letzten Wildflusslandschaften Europas.

L**hweg, Etappe 6, von Wängle bis zum L**hfall in Füssen: zum Abschluss der Tour wurde ich noch einmal mit fast trockene...
16/07/2019

L**hweg, Etappe 6, von Wängle bis zum L**hfall in Füssen: zum Abschluss der Tour wurde ich noch einmal mit fast trockenem Wetter belohnt ;) Die Wegführung der letzten Etappe verläuft nur teilweise direkt am L**h, sondern vielmehr durch den Wald, steil bergauf und bergab, an idyllischen Seen vorbei, durch ein Vogelschutzgebiet und auf den letzten Kilometern umrunde ich den Alpsee - mit Blick auf Neuschwanstein und Hohenschwangau. Alles in allem noch einmal eine sehr abwechslungsreiche Etappe mit eher engen Wegen auf weichen Böden. Kurz vor dem Ziel noch einmal ein schweißtreibender Aufstieg, der jedoch mit einem großartigen Rundumblick auf den Alpsee, die Berge und Füssen belohnt wird! Zudem werde ich noch von meinem Schatz abgeholt und am Ende treffen wir noch ein paar Wanderer von anderen Etappen und gemeinsam stoßen wir auf eine grandiose Tour an!

16/07/2019

Herzlich willkommen liebe Wanderer, Outdoor-Fans und Naturliebhaber! Bis mein Blog so "richtig" online ist, entführe ich euch hier schon einmal auf den L**hweg - ein einzigartiges Naturerlebnis! Zu mir in aller Kürze: 37, am liebsten in der schönen Natur unterwegs, aber auch ein Koch- und Back-Enthusiast

L**hweg Etappe 5, von Stanzach bis Wängle: Heute war es alles in allem eine sehr flache und leider auch sehr verregnete ...
12/07/2019

L**hweg Etappe 5, von Stanzach bis Wängle: Heute war es alles in allem eine sehr flache und leider auch sehr verregnete Etappe. Die ersten 12km ging es sehr idyllisch, aber auch sehr flach direkt am L**h entlang. Highlight ist die alte Jäger-Hängebrücke bei Forchach. Nächster Halt ist Weißenbach, ich hatte mich so auf einen Kaffee im Trocknen gefreut, aber leider alles wie ausgestorben. Also hilft nichts, weiter geht’s! Hinter Weißenbach bin ich auf ein paar Holländer getroffen, die ich vor ein paar Tagen schon mal am Weg gesehen hatte. Die beiden hatten fast mein Tempo, also sind wir die nächsten Stunden gemeinsam weiter 😉 - im heftigsten Dauerregen, ich leider nicht mit Regenhose, schwerer Fehler 🙈 unsere Wege trennen sich bei Höfen / Ehenbichl: die beiden freuen sich auf ihr Hotel und ich beiße nass bis auf die Knochen und mit Wasser in den Schuhen die Zähne zusammen und starte zur L**hschleife Ruine Ehrenberg / Festung Schlosskopf / Highline 179: die ersten Meter über eine Wiese und dort in einem wahnwitzigen Stunt endlich meine Regenhose und Handschuhe angezogen. Der Rest des Weges ging dann steil im Wald bergauf. So langsam lässt endlich der Regen nach und ich beginne, den wirklich wunderschönen Weg zu genießen! Oben angekommen gibt’s leider kaum Fotos - Handy tot, Sandra tot 🙈. Die Hängebrücke Highline 179 sehe ich mir nur an, bei dem Wetter & dann auch noch Eintritt war dann nicht soooo verführerisch. Teil 2 der Schleife „Schlosskopf“ lasse ich weg, so langsam reicht es einfach, bin ziemlich durchgefroren. Der Abstieg geht dann super zügig und die letzten Kilometer gingen dann tatsächlich trocken und mit ein wenig Sonnenschein zu Ende. Endlich angekommen raus aus den Schuhen, ab in die Sauna, zum Ausklang ein leckeres Abendessen und jetzt regenerieren für die letzte Etappe.

Soooo weit bin ich schon 😎 noch 2 Etappen mit insgesamt 50-60 km - Tschakka, Endspurt!
12/07/2019

Soooo weit bin ich schon 😎 noch 2 Etappen mit insgesamt 50-60 km - Tschakka, Endspurt!

L**hweg Etappe 4, von Häselgehr bis Stanzach, nach dem jeweils sehr langen Hatsch die letzten Tage heute quasi ein richt...
11/07/2019

L**hweg Etappe 4, von Häselgehr bis Stanzach, nach dem jeweils sehr langen Hatsch die letzten Tage heute quasi ein richtiger „Quickie“ 😂: super geschlafen und Dank „Holzhacker“ von meinen fürsorglichen Wirtsleuten (2 Berliner in Tirol - 2 echte Originale) haben die Beine heute doch tatsächlich wieder mitgespielt. Dann noch ein feines Frühstück und los geht’s zum 1. Highlight - den „Doserfall“ - und im Anschluss weiter auf den Höhen- bzw. Panoramaweg bis Vorderhornbach. Heute wieder schmale, sehr spannende Wege und stets der Blick nach unten Richtung L**h-Auen und die ggü. liegenden Berghänge. Auf dem Höhenweg weiter und einen Abstecher auf den Baichlstein und von dort einen herrlichen Blick auf den sog. L**hzopf. Kurz bevor der Regen sich dann so richtig durchsetzt, Abstieg und Endspurt zum Ziel! Und da ich ja heute so früh dran war, gab‘s zur Belohnung ein paar entspannende Saunagänge 😊

L**hweg Etappe 3, von Steeg bis Häselgehr: einfache, aber abwechslungsreiche Wege bis Holzgau und dort starten dann lang...
11/07/2019

L**hweg Etappe 3, von Steeg bis Häselgehr: einfache, aber abwechslungsreiche Wege bis Holzgau und dort starten dann lange Schleifen bergauf und bergab, die aber jeden müden Schritt wert waren 😉 der L**hweg führt offiziell an den Simms-Wasserfällen vorbei, aber auf keinen Fall die Hängebrücke auslassen. Gibt vor Ort einige Varianten, runter nach Holzgau und wieder hoch, vor Holzgau direkt oben bleiben und übers „Gfoll“ etc. ich hab mit der Variante ab Holzgau gegen den Uhrzeigersinn hoch durch den Mühlwald, runter nach Holzgau und wieder hoch auf den Weg definitiv die mit den meisten hm erwischt 😂 nach Holzgau geht es idyllisch über sanfte Waldwege hügelig auf und ab und bis Elbigenalp immer direkt am L**h entlang oder mit Blick darauf. Elbigenalp (Geyerwally) sehe ich nur von hinten, mein Weg führt mich direkt weiter nach Häselgehr, wo ich in der Unterkunft schon sehr freudig begrüßt werde 😂

Etappe 2 auf dem L**hweg - und die hatte es in sich: gestartet bin ich in L**h, ganz regulär auf der 2. Etappe. Bis Wart...
09/07/2019

Etappe 2 auf dem L**hweg - und die hatte es in sich: gestartet bin ich in L**h, ganz regulär auf der 2. Etappe. Bis Warth ging das ganz flott, auf vergleichsweise einfachen Wegen. Dort kurz überlegt und mich dann für die L**hschleife 2 entschieden, war ja erst kurz nach 11. Mit der Seilbahn SteffisAlp ging’s nach oben und dann erstmal ne schöne Brotzeit mit leckeren Resten von gestern 😋 die vorgeschlagene Karhorn-Runde habe ich ein wenig reduziert und bin auf direktem Weg zum Körbersee - der schönste Platz 🇦🇹 2017. Der Weg dorthin eine gesunde Mischung aus breiten Wegen und sanften Almwegen im Blütenmeer. Das Ganze wurde nur durch dichten schottischen Nebel ziemlich getrübt.. nach einem bitter nötigen ☕️ vom Körbersee (also angeblich soll der See da irgendwo gewesen sein 😂) nach Warth abgestiegen und ca. 3-4 km vor Warth auf einen super spannenden Weg direkt nach Gehren / L**hleiten abgebogen. Dort endet regulär die 2. Etappe , aber ich geh das Ganze ja ein bisschen sportlicher an 😉 Von dort also noch ziemlich viele km (13 oder so?) weiter bis nach Steeg - auf wunderschönen Wegen mit Moosen & Farnen, meist direkt am wilden L**h entlang. Langer Tag mit super vielen Highlights und für heute reicht‘s mir - die morgige Tour plan ich dann mal morgen früh 😎

Adresse

Elbigenalp
6652

Webseite

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